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Adobe will noch in diesem Jahr erste Beta-Versionen der Flash Player-Software 10.1 für mobile Systeme veröffentlichen. Versionen der Software für Windows Mobile und das Palm webOS machen den Auftakt, weitere Versionen für Google Android und Symbian OS folgen dann im nächsten Jahr. Ohne weitere Angaben wird berichtet, dass auch Research in Motion die Flash-Software auf den Blackberry bringen möchte. Versionen für Apple werden nur im Zusammenhang mit Macintosh-Rechnern erwähnt, das iPhone wird überhaupt nicht genannt.

PCMag erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass Apple-Chef Steve Jobs schon sein Desinteresse an der abgespeckten Version ("Flash Lite") für das iPhone erklärt hat. Was im Grunde eine Vollversion für das iPhone nicht ausschließen würde. Doch Jobs begründete seine Ablehnung mit einem zu hohen Ressourcen-Verbrauch (Arbeitsspeicher, Prozessorleistung) durch Flash.

Wobei Adobe nun wiederum behauptet, man habe die Geschwindigkeit beim Rendern auf den mobilen Geräten um 87% erhöhen können, während der Speicherverbrauch um 55% gesenkt wurde. Das wird man allerdings erst prüfen können, wenn die Beta-Versionen den Markt erreichen. Und selbst wenn diese Angaben stimmen, bleibt ein weiteres Problem erhalten: Der oft daten-intensive Download von Flash macht die mobile Nutzung nicht schneller. Daran ändert auch ein beschleunigters Rendering dieser Daten nur wenig.

 

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