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Das vermeintliche Sidekick-Fiasko ist möglicherweise doch nur ein Malheur mittlerer Stärke. Microsoft jedenfalls gibt in einer Pressemitteilung bekannt, dass die meisten der verloren geglaubten Daten bereits wiederhergestellt werden konnten, und dass diese Daten baldmöglichst auch wieder auf den Konten der Nutzer erscheinen sollen.

Das werde schrittweise geschehen und mit der Wiederherstellung der individuellen Kontakte beginnen. Man glaube inzwischen auch, dass nur ein kleiner Teil der Benutzer überhaupt von dem Datenverlust betroffen gewesen sei. Ursprünglich war man davon ausgegangen, dass praktisch alle Sidekick-Benutzer von dem Problem betroffen sind, sofern sie in der Zwischenzeit die Stromversorgung ihres Gerätes unterbrochen haben sollten.

Die Probleme führt Microsoft auf ein Systemversagen (beim Tochterunternehmen Danger) zurück, bei dem es sowohl im eigentlichen Datenbestand als auch im Backup-System zu Datenverlusten gekommen sei. Inzwischen habe man aber das System Komponente für Komponente wieder aufgebaut und dabei auch die verloren geglaubten Daten wieder hergestellt. Zur Vermeidung einer Wiederholung habe man inzwischen unter anderem das Backup-System widerstandsfähiger gemacht.

Mit dieser Mitteilung - sofern sich ihr Inhalt bestätigen sollten - dürften sich vermutlich auch die inzwischen beantragten Klagen in Luft auflösen. Denn einen Schadensersatz für kurzfristig verschwundene und wieder aufgetauchte Daten wird es wohl kaum geben. Der Vorwurf, es habe gar kein Backup der Daten gegeben, war demnach auch nicht angebracht.

Als Ruhmesblatt kann der Vorgang zwar nicht in die Geschichte Microsofts eingehen. Doch immerhin hat das Unternehmen durch seine aktuelle Mitteilung ohne Beschönigungen den Fehler eingeräumt, das Problem offenbar halbwegs beseitigt und sich öffentlich für die Fehler sowie den verursachten Ärger entschuldigt. Das ist nicht die schlechteste Reaktion, die man unter diesen Bedingungen erwarten konnte.

 

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