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27. Oktober 2009
Posted in Internet News
Bei diesem System kann man nach der Verwertbarkeit wohl erst fragen, wenn die Beta-Phase abgeschlossen ist. Denn der Nutzen könnte in mehrfacher Hinsicht zu sehen sein. Um das zu erklären, lohnt sich ein Blick auf die - zur Zeit kostenlose - Anwendung des Tracers in der Praxis. Um den Tynt Tracer in Blogs oder News-Artikeln zu verwenden, genügt - nach einer Registration - schon die Aufnahme einer einzigen Zeile JavaScript, wie das Unternehmen betont.
Ruft nun ein Benutzer die Seite auf und markiert eine Textstelle, um sie zu kopieren, dann geschieht Folgendes: Wird der markierte Text in eine Mail kopiert, so wird diesem Text ein URL ("Read more") angehängt. Das hat bei Sites, "die nicht HTML-freundlich sind, wie beispielsweise Facebook" den Vorteil, dass bei jedem Posting eines Textschnippsels auch immer gleich ein URL anhängt. Am Beispiel der Daily Mail kann das so aussehen:
Markierte Textstelle samt URL und individuellem Anker: "We are no longer obliged to turn on breakfast TV
to be greeted by the vacuous grin of Tony Blair as prime minister.
Read more: http://www.dailymail.co.uk/(gekürzt).html#ixzz0V8AUxTNl
Insbesondere für Blogger, die regelmäßig Text-Zitate ausschneiden, ist das sehr praktisch, denn der im Editor eingegebene Text enthält somit schon den URL, auf den verwiesen werden soll. Es ist daher auch kein Wunder, dass es im Umfeld der Blogs zuerst aufgefallen ist, dass neben diesen Read more-URLs auch Werbebotschaften transportiert werden können.
Das ist üblicherweise zwar nicht der Fall. Aber einige Nutzer des Tiny Tracers verwenden das System beispielsweise, um dem Kopierenden Lizenzinformationen (z.B. bei Creative Commons-Lizenzen) zu überlassen. Wobei das System für den Kopierenden noch einen Vorteil bietet: Wie man beim Klick auf das Beispiel oben sehen kann, erscheint der markierte Text auch dann markiert, wenn der Leser der Mail oder die Leser des Blogs den angegebenen URL aufrufen.
Denn der Tracer "meldet" an die Tynt-Server, welche Text-Passage in diesem Fall markiert und vermutlich kopiert wurde. Das aber lässt nochmals neue Einsatzmöglichkeiten zu. Denn so erhalten Site-Betreiber einerseits Informationen, welche Texte auf ihren Sites kopiert wurden. Und wenn der Kopierende dann auch noch den "mitgelieferten" URL übernimmt und damit verlinkt, so lässt sich auch noch die Site ausfindig machen, auf der dieser Text übernommen wurde.
Eine andere Möglichkeit ist es, mit dem laut Tynt-Datenbank markierten Text eine Phrasensuche bei Google zu starten, um die Site (oder die eBay-Anzeige) zu finden, auf der dieser Text oder auch die kopierten Bilder übernommen wurden.
Schon diese wenigen Beispiel dürften zeigen, dass der Tynt Tracer die Kontrollmöglichkeiten eines Informationsanbieters im Web beachtlich erweitern kann. Zwar bringt es die Verwendung von JavaScript schon mit sich, dass damit keine umfassende Überwachung möglich ist. Doch der Tynt Tracer erweitert auch so schon die Kontroll- und Werbemöglichkeiten erheblich. Vielleicht stellt das System aber auch einen weiteren Grund dar, JavaScript im Browser zu deaktivieren.
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