Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
29. Oktober 2009
Posted in Internet News
Nach Darstellung von Google hat ein beträchtlicher Teil der eingetippten Suchen etwas mit Musik zu tun. "Lyrics" und "Music" zählen beispielsweise zu den Top 10 der am häufigsten verwandten Suchbegriffe. Weil es aber auch dann, wenn das richtige Suchergebnis ein Musikstück ist, noch ein weiter Weg zum Ziel sein kann, habe man ein neues Feature erarbeitet.
Wird ein Musiktitel oder der Name eines Künstlers eingetippt, so erscheint künftig an oberster Stelle eine Link-Liste, die zu Streams dieses Musikstücks führen. Diese Streams werden von verschiedenen Musikanbietern wie iLike (MySpace) oder Lala bereitgestellt und enthalten neben einer Hörprobe dann auch einen Link zum Kauf des jeweiligen Musikstücks.
Ähnlich verhält es sich, wenn Textfragmente des Musikstücks als Suche eingegeben werden. Außerdem habe man Vereinbarungen mit Pandora, imeem und Rhapsody über die Einbindung von Links getroffen. Bei Suchen, die mit Musikstücken zu tun haben könnten, werden auch diese Links eingebettet. So können die Benutzer dort beispielsweise nach ähnlichen Musikstücken suchen.
Über die finanziellen Einzelheiten dieser Deals wird nichts angegeben. Das Finanzblatt hatte behauptet, Google verzichte auf eine Einnahmenbeteiligung und starte das neue Angebot nur, um auf dem Suchmaschinenmarkt "relevant zu bleiben". Das ist angesichts Googles Quasi-Monopols eine etwas dreiste Darstellung. Doch in der Form, wie diese Musik-Links eingebettet werden, könnte es sich tatsächlich um eine Art Service-Leistung ohne kommerzielle Interessen handeln, mit der insbesondere die Interessen jüngerer Nutzer der Suchmaschine bedient werden sollen.
Die finden dann bei Google beispielsweise den Interpreten und Titel eines Musikstücks, ehe sie bei anderen Quellen nach Möglichkeiten zum Anhören oder zum (kostenlosen) Download suchen.
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