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Peter Kafka vom Blog des Wall Street Journal "AllThingsDigital" will aus Medienkreisen erfahren haben, dass Apple zur Zeit mit einem neuen Angebot bei den "TV Networks" vorstellig wird. Die Unternehmen sollen ihre TV-Programme bei iTunes einstellen, um sie den Kunden des Dienstes für eine Monatspauschale von 30 Dollar verfügbar zu machen.

Wie sich dieses Angebot im Detail gestalten soll, lässt der Beitrag offen. Unklar ist beispielsweise, wie lange die Inhalte abrufbar bleiben, ob sie zeitlich vor der Ausstrahlung zu sehen sind, oder ob ein Video-on-Demand damit verbunden sein soll. Doch es ist offenbar vorgesehen, die iTunes-Inhalte für ganz verschiedene Endgeräte zugänglich zu machen und es kann als selbstverständlich vorausgesetzt werden, dass die angebotenen Inhalte auch zeitlich versetzt und mobil genutzt werden können.

Für viele Anwender könnte es ein interessantes Angebot sein, mobil das Fernsehprogramm zu sehen. Insbesondere bei großen Sportereignissen sollte das Interesse erwartbar sehr groß sein.

Allerdings sieht Kafka auch das Problem, dass die Networks ihre Sendungen auch bei den Kabelnetzwerken einspeisen, und dass diese Distributoren in dem Deal mit Apple eine Gefährdung des eigenen Geschäfts sehen. Ein anderer problematischer Punkt betrifft die Refinanzierung durch Werbung, denn die via iTunes abgerufenen Sendungen bedeuten rückläufige Zahlen bei den Media-Daten, also den Einschaltquoten.

Doch Apple scheint wild entschlossen, das TV-Abo zu verwirklichen. Das vielleicht auch, weil man darin einen Hebel sieht, um das sonstige Video-Programm bei iTunes besser vermarkten zu können. Und in mindestens einem Fall dürfte Apple auch gar keine so großen Probleme haben, die Verantwortlichen zu überzeugen. Denn bei Disney hat Apple-Chef Steve Jobs als größter Anteilseigner (7%) einen Platz im Vorstand. Disney betreibt mit ABC und ESPN gleich zwei bedeutende Networks.

Dass es zu einem TV-Angebot bei iTunes kommen wird, scheint damit durchaus wahrscheinlich. Weniger klar ist, welche Auswirkungen das Angebot auf die Fernsehlandschaft haben wird. Immerhin will Apple inzwischen 100 Millionen iTunes-Konten registriert haben und selbst wenn nur ein kleiner Bruchteil sich für das TV-Abo interessiert, könnte das schon die Mechanik des Fernsehmarktes beeinflussen.

Interessant ist dabei insbesondere, ob dadurch die Kabelnetzbetreiber unter Druck geraten. Denn bisher galt der Internet-Zugang als potentielle Zusatzeinnahme für die Kabelnetzbetreiber. Im Modell des Fernseh-Abos dagegen kann der Internet-Zugang einen Teil des inhaltlichen Kabel-Angebots ersetzen. Apple stellt dafür eine Distributions-Plattform samt Geschäftsmodell zur Verfügung.

Das wird auch in anderen Ländern nicht unbeachtet bleiben. Denn Apples Angebot kann TV-Produktionen weltweit verfügbar machen. Die in großem Maß von Kaufproduktionen abhängigen Sender außerhalb der USA könnten damit beispielsweise in Bedrängnis geraten. Die Zuschauer können dann eine TV-Diät auswählen, die nicht in erster von der Liquidität des Senders bestimmt wird. Denn oft genug werden schlechte Filme und Serien fortwährend wiederholt, weil die Kassen notorisch leer sind. Als ob sie davon voller würden.

 

Links:

WSJ Blog



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