Preispiraten Preispiraten 6.5 - der intelligente Preisvergleich!

Noch bequemer geht es nicht: Suchen Sie nach Online-Auktionen in 18 Ländern. Wir erinnern Sie per Mail oder SMS, wenn der Hammer fällt. Für den perfekten Preisvergleich suchen die Piraten zusätzlich in über 10.000 Shops nach den günstigsten Angeboten. Mit Google Maps zeigen Ihnen die Piraten, wo ihr Schnäppchen zum Verkauf steht. Dazu gibt es Testberichte und weitere Hilfen. Auch für Ihre nächste Urlaubsreise!

Testen Sie selbst auf preispiraten.de ! Selbstverständlich kostenlos.

 

Das gestern von Google vorgestellte Dashboard soll dem Anwender den Eindruck vermitteln, Kontrolle über die von Google gespeicherten Daten zu haben und so die Kritik der Datenschützer entkräften. Es ist allerdings nicht unwahrscheinlich, dass sich die Anwender nicht für das Dashboard interessieren und die Datenschützer auch mit diesem Entgegenkommen nicht befriedigt werden.

CNet ist jedenfalls der Überzeugung, dass die Benutzer die von Google angebotene Kontrolle gar nicht benötigen, weil sie sich in aller Regel gar nicht für den Schutz ihrer Daten interessieren. Eine sehr verkürzte Sicht der Dinge, möchte man meinen. Doch sie liegt nicht zu weit neben der Realität. Es ist oft genug zu beobachten, dass Anwender einerseits den Schutz ihrer Daten als "wichtig" bezeichnen, zugleich aber bereit sind, diese Daten fein säuberlich in einem Formular auf einer wildfremden Site einzutragen, um Zugang zu irgend einer, vielleicht sogar wertlosen Information zu erhalten.

Dass dieser Typus des Anwenders das von Google angebotene Dashboard bestenfalls einmal aufsucht, um sich dann wieder desinteressiert abzuwenden, ist tatsächlich nicht unwahrscheinlich. Aber auch jene Besucher, die sich etwas mehr für den Schutz ihrer Daten interessieren, werden kaum einen Grund haben, das Dashboard häufiger aufzusuchen.

Das ihnen angebotene "Armaturenbrett" gibt keine größeren Geheimnisse preis. Es ist eher eine übersichtliche Darstellung der einzelnen Dienste und eine stark geraffte Darstellung der darin gespeicherten Daten. In mancher Hinsicht ist die Darstellung vielleicht sogar zu gerafft.

Die Spalte "Web History" beispielsweise zeigt die letzten Suchen des (eingeloggten) Benutzers und bietet einen Link auf eine Oberfläche auf der gezielt einzelne Suchen, alle angezeigten Suchaufträge oder die gesamten bisher gespeicherten Suchen gelöscht werden können. Was man auf dieser Seite aber nicht findet, ist eine Darstellung der gesamten bisher gespeicherten Suchen. Die findet man nur über das eigentliche "Web Protokoll" (deutsche Bezeichnung), also einen weiteren Link entfernt. Dort kann man im konkreten Fall Suchen finden, die im April 2005 eingegeben wurden.

Wirkliche Offenlegung sieht aber anders aus. Wenn das Dashboard wirklich Einblicke geben soll, dann müsste der Benutzer beispielsweise die Information erhalten, wie viele Suchaufträge insgesamt bisher gespeichert wurden und von wann der erste Sucheintrag stammt: "Wir haben seit April 2005 insgesamt 1.718 Suchen gespeichert, während Sie angemeldet waren".

Was man an der Übersicht ansonsten auch vermisst, sind Angaben über mögliche Querverbindungen zwischen einzelnen Daten. Die gibt es fraglos, wie man schon daran erkennen kann, dass sich Suchergebnisse zwischen dem angemeldeten und nicht angemeldeten Status oft unterscheiden.

Interessanter wäre aber, inwieweit die von Google gesammelten Daten ein "Profil" des Anwenders schaffen, das wiederum die Werbeeinblendungen beeinflusst. Dazu wäre es auch interessant, wie etwa die Mails von Google Mail, die in Apps geschriebenen und verwalteten Dokumente, oder auch die eingegebenen Suchen zu diesem Profil beitragen.

Sich selbst durch die Brille Googles sehen zu können, wäre sicher für jeden Benutzer eine höchst interessante Erfahrung. Ein paar Schalter und ein paar müde statistische Angaben sind es (noch) nicht.

 

Links:



Du musst Dich anmelden oder registrieren, um einen Kommentar zu schreiben.

am häufigsten aufgerufen...