Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
03. Dezember 2009
Posted in Internet News
Mit dieser Rechenleistung im Rücken war es dem Administrator gelungen, sich bei Seti unter dem Namen "Nez" auf die vordersten Plätze der Bestenliste zu setzen. Wie es von Seiten der Schule heißt, wurde die für den Unterricht relevante Technik unnötig belastet und es soll bis zu 1,6 Millionen Dollar kosten, das Schulnetz wieder von Seti zu befreien. Eine Sprecherin der Schulbehörde meint dazu weiter, dass man die Krebsforschung im Rahmen eines ("distributed computing") Projektes sicher unterstützt hätte. Aber für eine Bildungseinrichtung komme es nicht in Frage, sich an der Suche nach ET zu beteiligen.
Das muss nach Angaben des Administrators schon einmal anders gewesen sein, denn er beruft sich darauf, von der früheren Schulleitung eine Genehmigung erhalten zu haben. Das wird er möglicherweise belegen müssen, denn die Schule erwägt eine Klage gegen ihn.
Wobei man sich über den Sinn und Zweck einer Teilnahme an Seti sicher streiten kann. Selbst Mitarbeiter des Seti-Instituts haben schon Zweifel an dem Computer-Projekt geäußert, weil es sich auf Radiosignale beschränkt. Diese Signale können nur in einem vergleichsweise kleinen Radius (max. 1 Lichtjahr) erfasst werden und es ist eher unwahrscheinlich, dass diese Signale auf einer fremden Welt just im gleichen Zeitfenster ausgestrahlt werden, in dem man auf der Erde nach diesen Signalen sucht.
Doch von solchen fast schon esoterischen Überlegungen abgesehen, scheint es im Fall des Administrators auch noch ganz andere Probleme gegeben zu haben. So soll der Administrator seine Aufgaben an der Schule allgemein vernachlässigt haben und bei einer Hausdurchsuchung fand man 18 Computer der Schule sowie anderes technisches Gerät.
Es könnte also sein, dass der angebliche Seti-Missbrauch ein gutes und nachvollziehbares Argument liefert, um eine ohnehin anstehende Personalentscheidung zu rechtfertigen.
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