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09. Dezember 2009
Posted in Internet News
Konkret zeigt Google im Experimentalbereich der "Labs" eine neue Anwendung, von der man auch Murdoch und Co. überzeugen möchte: "Living Stories". Diese "lebenden Nachrichtenthemen" scheinen auf den ersten Blick dem zu entsprechen, was Google News sonst unter dem Link "Alle (Anzahl) Artikel >>" zu bieten hat.
Doch bei den Living Stories ist man mehr darum bemüht, den zeitlichen Verlauf der Entwicklung einer Nachricht nachvollziehbar zu machen und man trennt strikter zwischen Nachricht und Kommentar. Vor allem aber übernimmt Google bei dieser Form der Aggregation nicht nur Anreißertexte von den beteiligten Medien, sondern den ganzen Text der Berichterstattung.
Rechtliche Probleme scheint es in diesem Fall nicht zu geben, denn die Texte stammen von der New York Times und der Washington Post, die beide ihre Zustimmung zu dem Experiment gegeben haben. Für die (vermeintlichen) Gegner der Nachrichten-Aggregation dürfte das ein Affront ohnegleichen sein. Vor allem, weil beide Zeitungen kein Geld von Google für diese Zweitverwertung verlangen.
Für Murdoch sollte das einer Sichtung des leibhaftigen Herrseibeiuns gleichkommen. Dass er es als verlockendes Angebot zur Kooperation mit der Suchmaschine ansieht, scheint dagegen eher unwahrscheinlich. Doch wer weiß, in der Psychologie hat die Methode der paradoxen Intervention auch schon zu überraschenden Ergebnissen geführt. Vielleicht hat diese Kooperation Googles mit den beiden führenden US-Zeitungen ja eine ähnliche Wirkung. Neid ist jedenfalls eine nicht zu unterschätzende Motivation.
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