Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
07. Januar 2010
Posted in Internet News
Zweck der neuen Kooperation ist es, eine Geräteschnittstelle (mit zusätzlicher Navi-Funktion) für den Pandora-Einsatz im Automobil zu vetreiben, das vorhandene iPhone- und iPod Touch-Geräte erkennt, sobald auf diesen die Pandora-Software genutzt wird. Diese Software erlaubt den Zugang zu den Streams des individuellen Musikempfehldienstes. Die Software speichert aber auch die individuellen Pandora-Einstellungen, also die anhand von über 400 Attributen ermittelten Musikvorlieben des Benutzers.
Die voraussichtlich 1.200 Dollar teure Schnittstelle von Pioneer kann diese Pandora-Einstellungen erfassen und die Pandora-Nutzung über die im Auto vorhandene Anlage möglich machen. Der sowohl kostenlos (mit Werbung) als auch kostenpflichtig nutzbare Online-Dienst zählt in den USA 42 Millionen Nutzer.
Bei dem Deal zwischen beiden Unternehmen sind offenbar in beide Richtungen keine Zahlungen vorgesehen. Pioneer dürfte sich aber angesichts der großen Zahl von Nutzern einen Markt für seine Mittler-Geräte erhoffen. Pandora wiederum kann darauf setzen, die Verkaufszahlen zu erhöhen, denn Musikstücke, die dem Benutzer gefallen, können auch gleich erworben werden.
Die hohe Zahl der Nutzer zeigt, dass das Konzept der Musikempfehlungen bei den Zuhörern Gefallen findet. Lokale Radiostationen, aber auch Satellitenradiodienste (Sirius XM, 12,95 Dollar/Monat), die (über Repeater) in den Autos empfangbar sind, müssen nun also einen neuen Konkurrenten fürchten. Vor allem, weil es voraussichtlich das erste Online-Radio ist, das den Automarkt angreift.
Außerhalb der USA sind solche Dienste zur Zeit zwar kaum zu finden, weil die Lizenzverträge mit den Rechteinhabern das nicht zulassen. Doch das sollte für die Radiostationen weltweit kein Grund sein, sich in Sicherheit zu wiegen.
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