Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
12. Januar 2010
Ausschließen will der finnische Sicherheitsexperte Mikko Hypponen von F-Secure diese Möglichkeit zwar nicht. Doch weil Google die 50 von den Banken verdächtigten Anwendungen umgehend löschte, konnten sie von ihm nicht mehr weiter geprüft werden. Er hält es allerdings für nicht unwahrscheinlich, dass die Android-Anwendungen im Grunde harmlos waren.
Möglicherweise wollte ihr Autor "09Droid" mit ein paar Icons und Shortcuts auf die im Browser erreichbaren Banken einen schnellen Dollar machen. Jede der "Anwendungen" kostete 99 Dollar-Cent.
Doch Hypponen mag nicht ausschließen, dass künftig echte Malware-Produkte bei Google Android Einzug halten. Denn die Suchmaschine setzt im Grunde auf das System Microsoft und prüft neue Anwendungen für sein Betriebssystem nicht. Als Nachteil mag er das aber auch wiederum nicht bezeichnen. Denn wie das Beispiel Apple zeigt, sind "geschlossene Systeme" wie das iPhone und seine von Apple geprüften Anwendungen auch mit Problemen behaftet.
Dort ist die Software-Entwicklung potentiell verlangsamt und
eingeschränkt. Außerdem verleitet die Praxis der Software-Prüfung viele
iPhone-Besitzer dazu, die Geräte durch ein "Jailbreak" für nicht
genehmigte Anwendungen zu öffnen. Was aber erst recht zu
Sicherheitsproblemen führt, weil bei diesen manipulierten "befreiten" Geräten keine Kontrolle des
Herstellers mehr zu erwarten ist.
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