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Weil sein Flug vom Flughafen Doncaster (Sheffield) nach Irland wegen des hohen Schneeaufkommens auszufallen drohte, machte der Brite Paul Chambers eine Woche vor dem Abflug mit einem blöden Scherz seinem Ärger Luft. In seinem Twitter-Konto teilte er seinen Freunden mit, den Flughafen in die Luft sprengen zu wollen. Tage später wurde er wegen Terrorverdachts inhaftiert.

Dass es sich bei dem Tweet nicht um die Drohung eines "echten" Terroristen gehandelt hatte, war eigentlich augenscheinlich. Der Tweet erfolgte unter dem vollen Namen des jungen Mannes und der Text ließ erkennen, dass es um seinen in einer Woche anstehenden Flug geht: "Der Robin Hood Flughafen ist geschlossen. Ihr habt etwas mehr als eine Woche, euren Scheiß in Ordnung zu bringen, sonst blase ich den Flughafen in die Luft!!"

Doch irgendein Leser des Tweets fühlte sich berufen, die Polizei zu informieren. Die nahm ihn wegen eines Verstoßes gegen das Anti-Terror-Gesetz fest und verhörte ihn sieben Stunden lang. Danach wurde er zwar auf freien Fuß gesetzt, doch ihm droht nach wie vor ein Verfahren wegen seiner "Bombendrohung".

Diese Entscheidung soll am 11. Februar getroffen werden. In der Zwischenzeit muss er auf sein iPhone, das Notebook und den heimischen PC verzichten, denn die wurden für die weiteren Untersuchungen konfisziert. Von seinem Arbeitgeber wurde er nach Angaben des Independent ebenfalls bis zum Abschluss einer "internen Untersuchung" suspendiert. Und auch der Flughafen hat ihm bereits Hausverbot auf Lebenszeit verpasst.

Sein Twitter-Konto hat er übrigens inzwischen auch auf nicht-öffentlich umgestellt. Das hätte er wohl besser schon früher getan.

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