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Das Wall Street Journal bestätigt Vermutungen, wonach das für kommende Woche erwartete Apple Tablet auch eine neue Verwertungsplattform, beziehungsweise ein neues Vermarktungsmodell für Medieninhalte mit sich bringen wird. Neben den Verhandlungen mit der New York Times und dem HarperCollins Verlag scheint es Gespräche mit einer Vielzahl von Medienanbietern gegeben zu haben.

Das Tablet könnte damit nicht nur zum Kindle-Konkurrenten werden, sondern sogar noch weitaus mehr. Das Konzept des Gerätes soll es sein, in den eigenen vier Wänden für alle Familienmitglieder da zu sein. Doch gleichzeitig soll es auch als Lehr- und Arbeitsmittel in Schule und Universität genutzt werden können. Für den letztgenannten Zweck hat Apple wohl den Bereich der elektronischen Bücher genau studiert und dem Tablet eine virtuelle Tastatur spendiert. Die kann es im privaten Bereich auch erleichtern, das Gerät für die "Mail zwischendurch" zu benutzen.

Doch das Medienkonzept scheint gerade für die private Nutzung noch viel weiter gefasst. Wie das Finanzblatt schreibt, führt Apple beispielsweise Gespräche mit Fernsehgrößen wie CBS und Walt Disney, bei denen es um Fernsehprogramme für das Tablet geht. Ähnliches gilt für den Spielehersteller Electronic Arts, mit dem Apple ebenfalls an einem Tisch sitzt. Sollten sich die Informationen des Wall Street Journal bewahrheiten, dann erwartet den Käufer eines Tablet also eine Rundum-Versorgung mit den verschiedensten Inhalten.

Die wirklich spannende Frage wird es allerdings sein, wer in welcher Form für diese Inhalte zahlt. Hierzu meint das Finanzblatt nur, dass "mit dem Unternehmen vertraute Personen von einem Wechsel der konventionellen Zahlungsstrukturen ausgehen". Das macht neugierig, denn bisher haben sich Inhalte in der Online-Welt als schwer verkäuflich erwiesen.

Apple ist es aber beispielsweise auch gelungen, das Musikgeschäft mit dem iPod beziehungsweise dem iTunes Store in eine andere Richtung zu lenken. Die Verkäufe dort kompensieren zwar die Musikindustrie noch lange nicht für die Verluste der vergangenen Jahre. Doch Apple bietet mit Abstand die erfolgreichste Version des Online-Handels mit Musik.

Möglich wurde das unter anderem, weil Apple-Chef Steve Jobs die großen Labels erst dazu bringen konnte, generell einzelne Musikstücke frei verkäuflich zu machen und es danach durchsetzte, dass bei diesen Stücken auf Kopierschutzmaßnahmen verzichtet wird. Wie das Konzept der Atomisierung auf den Bereich der Zeitungen, Zeitschriften, eBooks oder auch des Fernsehens übertragen werden kann, ist schwer zu sagen.

Man muss jedoch davon ausgehen, dass die Kosten keine zu hohe Schwelle mehr bilden dürfen. Denn wenn das Tablet tatsächlich um die 1.000 Dollar kostet, ist für Kunden ohnehin schon die Schmerzgrenze erreicht. Dann dürfen Fernseh-Shows und Zeitungsartikel nicht auch noch an teure monatliche Abonnements gebunden sein.

Ob Apple für dieses Problem eine so elegante Lösung gefunden hat, wie beispielsweise die im Tablet-Konzept angeblich vorgesehene Gesichtserkennung für verschiedene Nutzer, wird man dann nächste Woche erfahren.

 

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