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Die New York Times entscheidet sich tatsächlich wieder für die Einführung eines Bezahlmodells, obwohl der letzte Versuch dieser Art als voll gescheitert bezeichnet werden muss. Allerdings lässt sich die Zeitung bei diesem Anlauf von vornherein ein Schlupfloch für den schleichenden Wiederausstieg.

Wie zuletzt beschrieben, konnte die New York Times im Grunde nur zwischen zwei Modellen wählen: Entweder, die Leser zahlen generell eine Abo-Gebühr für die Online-Nutzung, oder die Zeitung setzt auf ein dosiertes Verfahren, bei dem für den gelegentlichen Nutzer keine Hürden aufgebaut werden. Nur die mehr oder weniger häufig, beziehungsweise regelmäßig wiederkehrenden Leser werden aufgefordert, für ihre augenscheinliche Vorliebe zu zahlen.

Das "mehr oder weniger" bei diesem Modell ist allerdings eine weit dehnbare Größe. Sollte das Modell klappen und die Leser tatsächlich Abos kaufen, dann kann die Zeitung sich schrittweise der unteren Grenze nähern, ab der eine Konvertierung mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit erfolgt. Sollte die neue "Bezahlwand" ("Pay Wall") die Leser dagegen mehrheitlich abschrecken, kann die Zahl der Freischüsse pro Monat beliebig nach oben geschraubt werden.

Besucher, die über News-Aggregatoren wie Bing, Google oder Yahoo kommen, werden sowieso ohne Behinderung durchgewunken. Wer also nicht zahlen will, der muss es auch nicht tun. Im äußersten Fall der Zahlungs-Vermeidung müssen die gewünschten Berichte eben über die Suchmaschinen gesucht werden - so wie es heute schon beim Wall Street Journal der Fall ist.

Die Herangehensweise der New York Times ist bei diesem Versuch also wesentlich vorsichtiger als zuletzt im Jahr 2005, als man die besonders beliebten Teile der Zeitung hinter eine Absperrung legte - und viele Leser damit vergraulte. Womit aber auch die Werbeeinnahmen in den Keller fielen.

 

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