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Nach Microsoft-Chef Steve Ballmer kritisiert nun auch Firmengründer Bill Gates die Ankündigung Googles, sich aus dem China-Geschäft zurückziehen zu wollen, sollte die chinesische Regierung weiterhin auf der Zensur der Suchergebnisse bestehen.

Auf dem Weg zum Weltwirtschaftsforum in Davos von der New York Times befragt, zeigt Gates zwar zunächst anerkennendes Verständnis für Google. Er möchte nicht, dass Google als Monopolist bezeichnet wird. Er möchte überhaupt kein Unternehmen in dieser Form bezeichnet sehen, nur weil es "hyper-erfolgreich" ist.

Doch die Sache mit China kann er einfach nicht nachvollziehen. Weder, was Googles Ankündigung angeht, noch was die Reaktion der Öffentlichkeit darauf betrifft: "Sie haben nichts getan und erhalten eine Menge Anerkennung dafür", meint Gates. Seiner Meinung nach mag man mit den Gesetzen Chinas einverstanden sein, oder auch nicht. Aber in fast allen Ländern gibt es umstrittene Gesetze und Regelungen.

"Worauf wollen sie (Google) denn hinaus?" so Gates weiter, "Nun, wenn Google jemals entscheidet, sich aus den Vereinigten Staaten zurückzuziehen, dann werde ich ihnen das hoch anrechnen".

 

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