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Die von Amazon in den USA bisher oktroyierten Niedrigpreise auch für eBook-Bestseller werden sich nicht mehr länger halten lassen. Nachdem der Buchhändler den Forderungen der Holtzbrinck-Tochter Macmillan Publishers nachgegeben hat, fordert auch Rupert Murdoch Nachverhandlungen.

Zu dessen Medien-Imperium zählt auch der Verlag HarperCollins, dessen Bücher bisher als eBooks für 9,99 Dollar bei Amazon verkauft wurden. Doch jetzt strebt Murdoch einen höheren Preis und verlangt von Amazon Großhandelspreise von "14 Dollar oder was immer wir fordern". Wenn Medien-Tycoon derart auf den Tisch klopft, sind das zwar noch keine Tatsachen. Doch Amazon wird sich entsprechenden Verhandlungen kaum verweigern.

Sonst könnte Murdoch ebenso wie zuvor Macmillan zum Druckmittel des Boykotts greifen. Angesichts der stärker werdenden Konkurrenz im Bereich der Lesegeräte wird Amazon das aber kaum riskieren wollen. Zumal Murdoch nach eigener Darstellung schon einen vorteilhafteren Vertrag mit Apple in der Tasche hat.

 

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