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04. Februar 2010
Wie das geschehen soll, bleibt selbstverständlich streng geheim. Wie alles, was mit der NSA zu tun hat. Der Nachrichtendienst, der vermutlich jede elektronische Kommunikation weltweit belauschen kann, wird nicht umsonst als die Behörde bezeichnet, "die es nicht gibt" ("no such agency"), beziehungsweise die "nie etwas sagt" ("never say anything"). Die NSA war auch maßgeblich an der von Präsident Bush angeordneten und vermutlich illegalen Überwachung des Telefon- und Internet-Verkehrs beteiligt, über die es auch unter Präsident Obama keine detaillierteren Einblicke zu geben scheint.
Von daher wundert es nun nicht, dass aktuell von beiden Seiten kein Kommentar zu der ruchbar gewordenen Kooperation abgegeben wird. Etwas lächerlich klingt allerdings der Hinweis der Washington Post und ihrer anonymen Quellen, dass die NSA im Rahmen der Zusammenarbeit keinen Zugang zu den Suchen oder den Mails der Anwender erhalten wird.
Dieser Zugang wird für die beabsichtigten Aufgaben kaum benötigt. Und falls doch, wird es wohl kaum möglich sein, sich dem Charme der NSA-Mitarbeiter zu entziehen ("wenn du wüsstest, dass ich dort arbeite, müsste ich dich töten" lautet ein anderer bekannter Standardspruch der NSA).
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