Räucherstäbchen bei indilaya.de
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09. Februar 2010
Status Updates im Schmalspur-Format gibt es bei Google Mail immerhin schon jetzt, wer sie benutzt, ist fraglich. Und ob die künftigen Angebote der Suchmaschine über den gleichen Coolness-Faktor verfügen, wie die auf junge Erwachsene ausgerichteten Angebote wie Twitter, scheint ebenfalls zweifelhaft. Immerhin kann Google mit dem Pfund wuchern, YouTube und sein Bilder-Portal Picasa in diese neue Angebot einbeziehen zu können.
Doch zugleich muss man bedenken, welcher Konkurrenz sich Google stellen muss. Facebook alleine bedient nach eigenen Angaben annähernd 400 Millionen Benutzer. Die Web Site von Google Mail dagegen zählte laut Comscore 176 Millionen "unique visitors" im Dezember 2009. Wie viele aktive Kontenbenutzer das sind, beziehungsweise wie viele davon hauptsächlich einen IMAP- oder Pop3-Zugang nutzen, weiß Google alleine.
Einen Twitter-Killer kann man in den kommenden Status Updates von Google Mail angesichts der bekannten Zahlen jedenfalls nur schwer erkennen. Eher eine Art "Me too" des in die Jahre kommenden Werbeunternehmens, das auch außerhalb seiner Kernkompetenz nach Einnahmequellen fischen geht.
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