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10. Februar 2010
Obwohl das Roll-Out der neuen Funktionen gerade erst begonnen hat, lässt sich anhand der bisherigen Informationen schon erkennen, dass "Google Buzz" eine sehr starke mobile Komponente enthält, dass neben Google Mail auch Google Maps und Latitude sehr stark integriert werden, und dass Buzz dabei auch noch Selektionstechniken enthält, die möglicherweise ihren Ursprung in der Technik der kontextspezifischen Werbung finden.
Gemeint ist, dass Google damit wirbt, wichtige von unwichtigen Botschaften aus dem Freundeskreis unterscheiden zu können. Wobei die Anbindung der Status Updates an Google Mail den Vorteil bietet, die bestehenden Kontakte des Mail-Nutzers zu "Freunden" im Sinne des sozialen Netzwerks umwidmen zu können.
Dabei ist Google Buzz von vornherein auch als Web-Anwendung für die mobile Nutzung vorgesehen, wobei sich andeutet, dass die auf Maps basierende lokale Suche nach Freunden (Google Latitude) in dem Gesamtkonzept aufgeht. Ebenfalls in das Konzept eingebunden sind der Google Reader und Picasa sowie Yahoos Bilderdienst Flickr und offenbar auch Twitter.
Inwieweit diese ganzen Möglichkeiten sich in die geplanten Anwendungen beispielsweise für Blackberry oder Windows mobile einfügen, bleibt abzuwarten. Das betrifft beispielsweise auch den Komfort, mit dem dann etwa die Kameras der Geräte für die Status Updates genutzt werden können. Bisher scheint das Zusammenwirken dieser ganzen Komponenten des Systems zwar noch etwas holprig.
Doch wenn tatsächlich alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, die sich jetzt ankündigen, könnte Google Buzz sich zu einer echten Herausforderung für die vor allem an Mitgliedern starken Konkurrenten entwickeln.
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