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Das war eigentlich abzusehen: Die von Google inzwischen eingestandenen Fehler bei der Einführung von Google Buzz werden nun Gegenstand einer Sammelklage. Eine Frau aus Florida hat Kanzleien in Kalifornien und Washington DC mit der Klage beauftragt.

Google wird vorgeworfen, die Vertraulichkeit von Informationen auf dem Computer verletzt zu haben, als man die individuellen Kontakte der Google Mail-Benutzer auch gleich zu Buzz-Kumpeln machte. So konnten bisherige Mail-Kontakte plötzlich Zugang zu Informationen bekommen, die nicht für sie bestimmt waren. Bisher verheimlichte Affairen von Ehepartnern konnten so aufgedeckt werden und per Mail kontaktierte Feinde erhielten Zugang zum Freundeskreis.

Diesen Missstand hat Google inzwischen zwar wieder rückgängig gemacht. Doch laut der Klage soll die Suchmaschine gewährleisten, dass dies auch in Zukunft nicht mehr geschieht. Ansonsten dürften die Forderungen der Klägerin und ihrer Anwälte mit denen anderer Sammelklagen vergleichbar sein.

Meist wird dabei Schadensersatz in großer Höhe verlangt, wobei der Löwenanteil der erstrittenen Gelder häufig bei den in Anspruch genommenen Anwälten verbleibt. Nur der verbleibende Rest wird an die Mitglieder der "Class" ("Class Action Suite") verteilt. Die Klägerin im aktuellen Fall nimmt jedenfalls in Anspruch, die Interessen von über 31 Millionen Google Mail-Nutzern zu vertreten.


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