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Die Bürgerrechtsorganisation "Big Brother Watch" warnt vor einem möglichen neuen Übergriff auf die Privatsphäre der britischen Bürger. Nach Darstellung der Bürgerrechtler werden heute schon in 68 britischen Verwaltungsbezirken die Mülltonnen gechipt. Der Umgang mit Müll wird demnach bei 2,6 Millionen Inselhaushalten überwacht.

Der Plan ist es dabei zunächst, das Müllaufkommen individuell zu messen, um letztendlich die Müllgebühren individuell bestimmen zu können. Es soll sich finanziell lohnen, wenn die Bürger Müll einsparen. Doch dieser Plan hat auch seine Kritiker. Zunächst einmal handelt es sich bei den Müllinformationen um ein weiteres Datum aus dem Leben der Bürger, das die Regierung quasi unbemerkt und unkontrolliert erfasst.

Dieses Datum beinhaltet sogar eine gewisse Missbrauchsgefahr, denn durch den Müll-Scan könnten beispielsweise bei der Steuererklärung fälschlich angegebene Zweitwohnsitze enttarnt werden. Doch das ist es wohl weniger, was die Briten befürchten müssen. Problematischer scheint vielmehr, dass große Familien befürchten, in Zukunft noch stärker zur Kasse gebeten zu werden, nur weil sie aufgrund vieler Kinder auch mehr Müll produzieren.

Wobei die Einführung eines solchen Systems erst einmal zusätzliche Kosten verursacht, die letztlich auch über die Gebühren auf den Verbraucher umgelegt werden. Dazu kommt aber auch, dass die erstmals im Jahr 2002 eingeführten Messverfahren bisher in erster Linie Mülldaten produziert haben. Wie ein Ratsmitglied in einem der ersten Tests meinte, "sieht ein System auf einem Stück Papier in London gut aus, versagt dann aber um 7:30 Uhr an einem kalten und nassen Montagmorgen im Dezember in South Norfolk".

Problematisch dürfte alleine schon sein, welche Daten genau erfasst werden und auf welchem Weg man sie sammelt. Ein typisches Vorgehen scheint zu sein, das Gewicht der Tonnen am Fahrzeug zu erfassen. Doch die Authentifizierung per Scanner oder per RFID-Chip scheint schon problematischer und bedeutet für die Müllmänner teilweise zusätzlichen Aufwand.

Aber die politischen Weichen scheinen in diesem Fall sowohl in Großbritannien als auch auf europäischer Ebene bereits gestellt. Die EU-Abfallrichtlinie zwingt die Kommunen dazu, das Müllaufkommen auf den Deponien in Maßen zu halten. Die individuelle Abrechnung des Mülls ist unter diesem Gesichtspunkt ein sinnvolles Vorgehen. Auch wenn dadurch die staatliche Datenerfassung wieder ein wenig wächst.


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