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Der in der zweiten Februarhälfte gestartete Testlauf für Microsofts Ballot-Screen scheint bei den Browser-Herstellern zu ersten Ergebnissen geführt zu haben. Eine bedeutsame Veränderung bei den Browser-Marktanteilen zeichnet sich aber nicht ab.

Mozilla gibt beispielsweise an, dass seit Ende des letzten Monats etwa 50.000 Downloads über den von Microsoft eingeblendeten Wahlbildschirm erfolgten. Es ist schwer, diese Zahl einzuordnen, da Microsoft die Tests in Belgien, Frankreich und Großbritannien startete, bisher aber nicht angegeben hat, in welchen anderen Ländern der Ballot Screen gezeigt wurde und wie viele Menschen das von der EU-Kommission vorgeschriebene Verfahren erreicht hat.

Bedenkt man jedoch, dass es sich bei der Angabe von Mozilla um die Summe der Downloads über mehrere Tage handelt, und dass normalerweise bis zu 500.000 Firefox-Downloads täglich registriert werden, dann scheint dieser Zugewinn durch das Wahlverfahren nicht wesentlich.

Opera dagegen hat schon vergangene Woche gemeldet, dass sich die Downloads seit Einführung des Wahlbildschirms verdreifacht haben. Absolute Zahlen werden zwar nicht genannt, doch es ist klar, dass diese deutlich unter der von Mozilla angegebenen halben Million Downloads pro Tag liegen würden. Dennoch könnte der Ballot-Screen gerade Opera mit seinem bisher vernachlässigbaren Marktanteil einen bedeutsamen Zuwachs bescheren.

Allerdings wird man noch einige Monate warten müssen, bis sich diese Ergebnisse zeigen. Die bis Mai andauernde Umsetzung des Wahlbildschirms als Download via Windows Update wird erst nach und nach Auswirkungen zeigen. Gleiches gilt für die Wahlbildschirme, die beim Kauf neuer Windows-PCs eingeblendet werden. Auch sie können gerade Opera noch einige neue Anwender bescheren.

Wobei Google Chrome auch auf dem Wahlbildschirm erscheint und ebenfalls zu den Browsern mit sehr geringem Marktanteil zählt. Auch Chrome dürfte also von dem Ballot-Screen profitieren. Aufgrund des Markennamens "Google" vielleicht sogar mehr als der norwegische Hersteller Opera, der den Wahlbildschirm durch seine Beschwerde bei der EU-Kommission erst möglich machte.

 

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