RäucherstäbchenRäucherstäbchen bei indilaya.de

Indische und tibetische Räucherstäbchen, Räucherkegel, Dhoop Sticks, Räucherwerk, Zubehör und vieles mehr...

 

Sex.com ist eine Domain mit Geschichte, auch wenn es keine besonders schöne, beziehungsweise erquickliche Geschichte ist. Doch die Domain mit dem für ein großes Publikum besonders ansprechenden Namen soll eine Geldgrube sein. Trotzdem soll sie jetzt versteigert werden, weil ihr letzter Eigentümer die Schulden nicht abbezahlen kann, die er beim Kauf machen musste.

Es wurde in der Vergangenheit zwar schon behauptet, die Domain produziere täglich Einnahmen von bis zu 15.000 Dollar - auch bei vorsichtiger Kalkulation Jahreseinnahmen von über 5 Millionen Dollar bedeuten würde. Doch beim Verkauf vor vier Jahren sollen angeblich 14 Millionen Dollar geflossen sein und der Geldgeber DOM Partners wartet seit einem Jahr vergeblich auf die fälligen Rückzahlungen durch den Käufer Escom.

Also nutzt DOM eine der vereinbarten Sicherheitsoptionen und versteigert die Domain am 18. März mit Hilfe einer New Yorker Kanzlei. Die Käufer müssen dabei ihre eigenen Sicherheiten in Form eines beglaubigten Schecks dokumentieren, der in Höhe des Mindestgebotes von 1 Million Dollar ausgestellt sein muss. Wie hoch der endgültige Preis sein wird, zeigt erst die Kaution.

Aber die Käufer werden voraussichtlich mit etwas niedrigeren Erwartungen an die Sache herangehen als es bei Escom der Fall war. Denn sie müssen sich fragen, wieso der Schuldner den Kredit bei angeblichen Einkünften von 5 Millionen Dollar p.a. nicht bedienen kann. Und wieso hat der vorherige Besitzer Gary Kremen "nur" 14 Millionen Dollar verlangt, wenn doch die Domain so leicht verdientes Geld verspricht?

Immerhin hat Kremen selbst einen jahrelangen Rechtsstreit um die Domain führen müssen, weil ein vorbestrafter Betrüger die Domain mit einem simplen Trick (falscher Mail-Absender in einer Mail an Network Solutions) an sich bringen konnte. Von Betrüger und Betrogenem hieß es übrigens später, dass beide durchaus charakterliche Ähnlichkeiten aufwiesen.

Womit sich auch aus diesem Blickwinkel die Frage stellt, ob denn die Angaben über die hohen Einnahmen wirklich den Tatsachen entsprechen. Zumal diese Angaben aus dem Buch jenes Anwalts stammen, der Kremen dabei geholfen hat, die Domain zurück zu bekommen. Und damit entweder von Gary Kremen, oder von dem Domain-Betrüger.

 

Links:

Washington Post 

Charles Carreon (Buch) 



Dieser Beitrag wurde gesperrt. Es kann kein Kommentar abgegeben werden.

Updates und Infoletter

Der Intern.de Newsletter (Mail-Abo) wird täglich verschickt.

Bleiben Sie auf dem Laufenden:

...am häufigsten aufgerufen

Googles Änderung der Richtlinien - im Grunde eine konsequente Entwicklung
Google hat in der vergangenen Woche eine Änderung der Datenschutzbestimmungen und Nutzungsbedingungen angekündigt,...   mehr...
US-Heimatschutz überwacht Twitter - setzt Touristen wegen dummer Sprüche fest
Zwei Tweets eines aus Irland stammenden Kneipenbetreibers haben ihm und seiner britischen Freundin den Urlaub in...   mehr...
Mails von Steve Jobs und Eric Schmidt lassen Absprache über Abwerbeverzicht vermuten
Zur Zeit prüft ein US-Gericht im kalifornischen San Jose, ob eine Sammelklage gegen Adobe, Apple, Google, Intel,...   mehr...
ACTA-Berichterstatter wirft aus Protest das Handtuch
Kader Arif, sozialdemokratischer Abgeordneter im Europaparlament und Berichterstatter für das umstrittenen...   mehr...
MegaUpload - Hosting Provider wollen zwei Wochen mit der Löschung der Daten warten
Seit einigen Tagen werden Meldungen verbreitet, wonach die bei MegaUpload gespeicherten privaten Inhalte am Donnerstag...   mehr...
Intern.de FindLinks Intern.de Internet News Intern.de News Mix