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Wikileaks veröffentlicht einen Geheimbericht der US-Nachrichtendienste, in denen es um Wikileaks selbst geht. Das 32 Seiten starke Papier beschäftigt sich mit dem Potential des Whistleblower-Dienstes sowie mit den Gefahren, die Wikileaks-Veröffentlichungen für die USA mit sich bringen könnten.

Der Bericht kommt dabei zu dem Ergebnis, dass Wikileaks eine ernstzunehmende und vor allem kaum zu kontrollierende Bedrohung darstellt. Geheim gehaltene Unterlagen könnten ausländischen Diensten oder gar Terroristen in die Hände fallen. Es sei auch nicht auszuschließen, dass sich Mitarbeiter des US-Militärs aktiv an der Veröffentlichung von Informationen beteiligen.

Es sei daher ratsam, diese Gefahrenquelle auszuschalten. Da Vertrauen in die Integrität von Wikileaks und in die Anonymität der Informanten ein wichtiges Element des Dienstes ist, schlägt das Papier vor, dieses Vertrauen zu erschüttern. Informanten sollten enttarnt und rechtliche Schritte gegen sie zu eingeleitet werden. So ließe sich nach Ansicht der Autoren das Vertrauen in den Dienst erschüttern.

Das Schreiben wurde allerdings schon im März 2008 verfasst und seither ist kein Wikileaks-Informant in den USA an die Öffentlichkeit gezerrt worden. Der Plan war also ineffizient, wie ein Kommentar auf Wikileaks.org nicht ohne Schadenfreude anmerkt.

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