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16. März 2010
Der Bericht kommt dabei zu dem Ergebnis, dass Wikileaks eine ernstzunehmende und vor allem kaum zu kontrollierende Bedrohung darstellt. Geheim gehaltene Unterlagen könnten ausländischen Diensten oder gar Terroristen in die Hände fallen. Es sei auch nicht auszuschließen, dass sich Mitarbeiter des US-Militärs aktiv an der Veröffentlichung von Informationen beteiligen.
Es sei daher ratsam, diese Gefahrenquelle auszuschalten. Da Vertrauen in die Integrität von Wikileaks und in die Anonymität der Informanten ein wichtiges Element des Dienstes ist, schlägt das Papier vor, dieses Vertrauen zu erschüttern. Informanten sollten enttarnt und rechtliche Schritte gegen sie zu eingeleitet werden. So ließe sich nach Ansicht der Autoren das Vertrauen in den Dienst erschüttern.
Das Schreiben wurde
allerdings schon im März 2008 verfasst und seither ist kein
Wikileaks-Informant in den USA an die Öffentlichkeit gezerrt worden. Der Plan war
also ineffizient, wie ein Kommentar auf Wikileaks.org nicht ohne
Schadenfreude anmerkt.
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