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Wikileaks veröffentlicht ein Video, das dem "Whistleblower" aus unbekannter Quelle zugespielt wurde. Das Video zeigt Aufnahmen eines US-Kampfhubschraubers, der im Jahr 2007 aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen eine Gruppe Menschen in Bagdad angegriffen und getötet hat. Unter den Opfern des Angriffs waren ein 22 Jahre alter Reuters-Fotograf und sein 40 Jahre alter Fahrer.

Der Funkverkehr der Soldaten erwähnt, dass die zunächst angegriffene Gruppe Waffen mit sich führt. Von AK-47 ist die Rede sowie von einem Werfer für Panzerabwehrraketen. Erkennen lassen sich diese Waffen im Video allerdings - wenn überhaupt - nur vage. Bei dem Granatenwerfer jedenfalls handelte es sich um das Kamerastativ des Fotografen. Die Gruppe zeigt auch ansonsten kein auffälliges Verhalten. Die Personen wirken ruhig und nichtsahnend, einer aus der Gruppe telefoniert.

Doch nach der Mitteilung, die Männer seien bewaffnet, gibt die Zentrale den Feuerbefehl und ein Maschinengewehr mäht die Gruppe nieder, was unter Lachen und Scherzen von den Soldaten quittiert wird. Als einer der Verwundeten sich versucht aufzurappeln, fleht der Schütze förmlich, er möge doch ein Gewehr in die Hand nehmen. Ein zu Hilfe kommender ziviler Transporter, der den Verwundeten abtransportieren will, wird schließlich auch beschossen.

Zwei im Wagen befindliche Kinder werden verwundet und sollen zunächst in ein Militärhospital kommen, werden laut Wikileaks dann aber der irakischen Polizei überstellt. Der sinngemäße Kommentar eines der Soldaten im Hubschrauber: Selbst schuld, wenn sie ihre Kinder mit in den Kampf nehmen.

Das bei Youtube gehostete Video ist unter collateralmurder.com zu sehen und das Militär hat auf die Veröffentlichung bereits reagiert. Der Vorgang sei damals genau untersucht worden und es sei nichts vertuscht worden. Doch das Video steht im Widerspruch zur "sauberen" Kriegsberichterstattung, wie sie das US-Militär seit dem ersten Irak-Krieg pflegt. Das überrascht jedoch weniger als der Umstand, dass Wikileaks dieses Video mit größter Wahrscheinlichkeit von einem Informanten aus dem Kreis des Verteidigungsministeriums erhalten hat. Offenbar schätzt man auch dort die Möglichkeit, im Giftschrank verschlossene Wahrheiten an die Öffentlichkeit zu bringen.

 

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