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15. April 2010
Posted in Internet News
Ganz allgemein soll es weiterhin gestattet sein, die Rufnummern-Übertragung zu manipulieren. Damit werden Dienste, die ein Spoofing als kommerzielle Dienstleistung anbieten, vermutlich weiterhin legal verfügbar sein. Meist stecken hinter den Täuschungsversuche nämlich keine versierten Hacker, sondern einfach nur Kunden kommerzieller Dienste.
Selbst dem Anti-Geek Paris Hilton ist schon der Vorwurf gemacht worden, sie habe eine falsche Caller ID übertragen, um sich Zugang zum VoiceMail-Konto ihrer Kollegin Lindsay Lohan zu verschaffen. Doch oft sind die Täuschungen nicht ganz so harmlos wie bei diesem Krieg der Schnepfen. Der demokratische Abgeordnete Eliot Engel, der "Sponsor" des Gesetzesentwurfs, erwähnt beispielsweise einen Fall, bei dem eine die Rufnummer einer Apotheke benutzt hat, um einer Rivalin die Einnahme eines Abtreibungsmittels zu empfehlen.
Noch spektakulärer sind die Fälle, bei denen die Manipulation dem Swatting dient. Im vergangenen Jahr rief so ein 18 Jahre alter Mann den Polizeinotruf an und erweckte den Eindruck, er stehe unter Drogeneinfluss und habe gerade seine Schwester getötet. Es folgte ein Einsatz der SWAT-Spezialeinheit, die typischerweise mit einem Kleinpanzer die Haustüren eindrückt, bevor eine Wohnung von schwer bewaffneten Polizisten gestürmt wird.
Engel erwähnt noch ein sehr dubioses Einsatzfeld der Rufnummern-Manipulation: Im Wahlkampf werden demnach regelmäßig Bürger zu nächtlicher Stunde mit falscher Rufnummer angerufen, wobei der Eindruck erzeugt werden soll, ein Vertreter des politischen Gegners habe angerufen.
Diese ganzen Fälle dürften nach dem Gesetzesentwurf klar verboten sein und mit Haftstrafen von bis zu 10 Jahren verbunden sein. Doch es soll anderen Stellen weiter erlaubt sein, die Rufnummer zu manipulieren. Das gilt beispielsweise für Frauenhäuser, um die Opfer häuslicher Gewalt zu schützen.
Aber auch Google Voice wird es weiterhin gestattet sein, denn dort wird als Anrufernummer immer die Google Voice-Nummer übertragen. Womit sich aber die Frage stellt, ob die Benutzung von Google Voice bei einer Straftat zu einer höheren Bestrafung führen kann. Denn das Gesetz macht für Google Voice keine Ausnahme.
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