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Apple zeigt sich verständlicherweise wenig begeistert von den Berichten des Gadget-Magazins Gizmodo. In einem knapp gehaltenen Schreiben des Chef-Justitiars wird formell die Aushändigung des Gerätes verlangt. Zuvor schon soll ein Apple-Vertreter telefonisch den Kontakt zu Gizmodos Chefredakteur Brian Lam gesucht haben. Gerüchteweise ist davon die Rede, dass Steve Jobs höchstselbst der Anrufer war.

Lam jedenfalls versucht seinen Bericht über Apples Reaktion in witziger Form zu verfassen, doch es wird deutlich, dass seine Gesprächspartner nicht zum Spaßen aufgelegt sind. Er liefert sogar den Hinweis, dass man bei Apple von einem Diebstahl des Geräts ausgeht. Lam wiederholt zwar die Angabe, dass der Finder des Geräts den Kontakt zu Apple gesucht habe, um das Gerät zurückzugeben. Doch diese Darstellung scheint nach wie vor etwas lahm und kann möglicherweise von Apple widerlegt werden.

Denn der Finder will angeblich nur eine "Ticket Number" beim telefonischen Support erhalten haben. Es sollte sich nachvollziehen lassen, ob dieser Versuch erfolglos endete. Wobei sich selbst in diesem Fall die Frage stellt, ob das Scheitern beim telefonischen Support es alleine schon rechtfertigt, das Gerät verkaufen zu dürfen. Erst recht, wenn bei einem augenscheinlichen Prototypen die Gefahr besteht, dass Firmengeheimnisse an die Öffentlichkeit dringen.

Das alles muss dem Finder beziehungsweise Verkäufer des Geräts bekannt gewesen sein - und eigentlich auch den Verantwortlichen bei Gizmodo. Käufer und Verkäufer müssen beide sicher gewesen sein, dass es sich um ein neues iPhone-Modell von Apple handelt, das der Hersteller ganz sicher vermisst.

Angesichts der bisherigen Bereitschaft Apples, gegen unliebsame Berichterstatter auch mit rechtlichen Schritten vorzugehen, ist daher auch in diesem Fall eine Klage nicht ganz auszuschließen.

Derweil bleibt unklar, welche Konsequenzen der Apple-Mitarbeiter zu erwarten hat, der das Gerät verloren hat, beziehungsweise dem es gestohlen wurde. Bei einem weiteren Anruf, bei dem Gizmodo den Mitarbeiter offenbar recht einfach an seinem Arbeitsplatz erreichte, soll er sich zwar "müde und gebrochen" angehört haben - doch immerhin war er noch an seinem Arbeitsplatz. Einen anderen Job zu finden, würde ihm sicher nicht ganz leicht fallen. Inzwischen werden sogar schon T-Shirts mit seinem vollen Namen gedruckt: "Ich war mit Gray P. trinken und alles, was ich bekommen habe, war ein lausiger iPhone-Prototyp".

 

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