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Ein interessanter Nebeneffekt von Apples Entscheidung, auf Adobe Flash zu pfeifen: Gerade die Web-Auftritte nobler Luxus-Marken sind für das noble Luxus-Tablet Apples unerreichbar, weil sie einen Flash-Fußabtreter vor den Eingang ihrer Sites gelegt haben.

Das zeigt ein Test des amerikanischen Beratungsunternehmens PSFK, bei dem die von Forbes veröffentlichte Liste der Top 10 Luxus-Marken mit einem iPad abgeklappert wurde. Die Ergebnisse werden als Scrrenshot abgebildet und sind ein Bild des Jammers. Nur bei Gucci hat man es für nötig gehalten, einen alternativen Einstieg anzubieten, der auf Flash verzichtet. Ansonsten sind bei allen Sites wesentliche Funktionen (z.B. Louis Vuittons Shop) nicht nutzbar, beziehungsweise der Bildschirm bleibt wie bei Cartier einfach nur schwarz.

Jetzt rächt es sich also, dass gerade die hochpolierten und teuren Sites die Warnungen von Puristen ignoriert haben, die in der Vergangenheit von einem Zuviel an Flash abrieten. Wobei Apples Entscheidung bei vielen Web-Entwicklern sicher für gute Stimmung sorgt. Denn sie können jetzt gerade bei den "besseren" Kunden darauf setzen, mit neuen Aufträgen versorgt zu werden, um die Flash-Elemente zu ersetzen.

Sonst riskieren es die teuren Marken, dass sie gerade die iPhone- und iPad-Nutzer mit ihren Hinweisen auf den notwendigen, aber unmöglichen Flash-Download in den Wahnsinn treiben.

 

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