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In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken

 

Das Jahr 2012 gerät in Sichtweite und damit das von der EU festgesetzte Ziel, das analoge terrestrische Fernsehen durch digitale Übertragungsformen zu beenden. Die damit frei werdenden Frequenzen im 800 MHz-Band - als "digitale Dividende" bezeichnet - sollen nach einem heute veröffentlichten Beschluss bestimmten Regeln folgend für die Internet-Nutzung freigegeben werden. Vor allem geht es dabei darum, funktechnische Störungen zu vermeiden.

Der Beschluss bedeutet dabei noch nicht, dass die Mitgliedsstaaten die entsprechenden Frequenzen für die elektronische Kommunikation freigeben müssen. Wenn sie die Frequenzen aber freimachen, dann müssen die beschlossenen Regeln angewandt werden, um so beispielsweise die Einführung drahtloser Hochgeschwindigkeits-Internet-Dienste auf harmonisierter Ebene möglich zu machen.

Ansonsten stellt die EU-Kommission in Aussicht, dass die Freigabe der Frequenzen durch einen späteren Beschluss auch gefordert werden könnte. Diese Regelung soll vermutlich dem Umstand Rechnung tragen, dass die Forderung nach einer Abschaltung des analogen Fernsehens im Jahr 2012 nicht von jedem Mitgliedsstaat eingehalten werden kann.

Dennoch zeigt sich die Kommission optimistisch, dass der abgeschlossene Umstieg auf die digitale Ausstrahlung und der erwartete Ausbau des Breitband-Internet der europäischen Wirtschaft Impulse mit einem Gesamtvolumen von bis zu 44 Milliarden Euro verschaffen wird. Und es soll das Erreichen des weiteren EU-Ziels erleichtern, bis zum Jahr 2013 Breitbanddienste "für alle" möglich zu machen. Bis zum Jahr 2020 soll die Übertragungsraten dabei schrittweise auf "30 MBit/s und mehr" gesteigert werden können. Allzu hoch werden die Ziele also nicht gesteckt.



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