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Google hat mit einem schnellen Einlenken die Unterstützung der Open Source zurückerobert. Der von der Suchmaschine vorgeschlagene Open Source Codec WebM für AV-Inhalte soll mit einer BSD-Lizenz auch eine "echte" Open Source-Lizenz erhalten.

Google hatte ursprünglich das neue Format zwar als Open Source angekündigt, doch man hatte dafür eine eigene Lizenz entwickelt, was von der Open Source Community kritisiert wurde. Dieser Kritik begegnete das Unternehmen mit der Übernahme einer BSD-Lizenz aber sehr schnell und zugleich umfassend. Die Kritik der Open Source-Gemeinschaft hat sich damit erübrigt.

Dana Blankenhorn von ZDNet will die Bedeutsamkeit dieser Entscheidung verdeutlichen. Er weist daraufhin, dass WebM sehr schnell in Googles Browser-Projekt Chrome integriert wurde, dem mutmaßlich noch eine Karriere als Google-Betriebssystem bevorsteht. Unterstützung für den Codec und damit auch für Chrome ist Google aber sehr wichtig. Das Browser-Projekt ist für das Unternehmen ein "very big Deal".

Blankenhorn skizziert in knapper Form die Doppel-Strategie Googles: Das mobile Betriebssystem Android wird demnach als Gegenspieler zu Apple aufgestellt. Chrome dagegen ist ein Vorhaben, das sich gegen die Kerninteressen von Microsoft richtet. Womit der Autor einen Zweifrontenkrieg zu diesen beiden Unternehmen prognostiziert, bei dem Google auf die Unterstützung vieler anderer Unternehmen angewiesen sein wird. Und nicht zuletzt auf die Unterstützung der Open Source Community.

 

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