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Steve Jobs' Pressekonferenz zum Thema "Antennagate" sollte dazu dienen, die Diskussion um die Antennenprobleme des iPhone 4G zu ersticken. Allerdings war seine Darstellung vergleichbarer Probleme bei anderen Herstellern wohl etwas zu konkret. Noch am Abend der Pressekonferenz jedenfalls erklärte Research in Motion es für "unakzeptabel", von Apple in das selbst fabrizierte Debakel hineingezogen zu werden.

Die Behauptungen über RIM-Produkte seien als vorsätzlicher Versuch zu werten, in der Öffentlichkeit falsche Vorstellungen über die Antennenproblematik aufzubauen, um die Aufmerksamkeit von Apples schwieriger Situation abzulenken. Bezeichnend sei es jedenfalls, dass Benutzer von RIM-Geräten kein zusätzliches Gehäuse brauchen, um sauberen Empfang zu erhalten. Jobs Erklärungen sind demnach als Hinweis zu sehen, dass die Nerven bei Apple ebenso außen liegen wie die Antenne des iPhone.

Auch HTC, Nokia und Motorola äußerten sich in ähnlicher Weise, wobei Nokia von Jobs nur erwähnt wurde, weil einige Geräte des finnischen Herstellers Aufkleber mit dem Hinweis "Hier nicht anfassen" tragen. Auch Motorola scheint die Gelegenheit gerne genutzt zu haben, um auf das neue Droid X hinzuweisen, weil es in Tests des Unternehmens viel besser abschneidet als das iphone.

Mit einem öffentlichen Schaukampf, wessen Antenne nun die Schlechteste ist, wird man aber dennoch nicht rechnen müssen. In etlichen Kommentaren wird Jobs Vorgehen mehr oder weniger deutlich als schlechter Stil bezeichnet und die Konkurrenz wird gut daran tun, in diese Diskussion nicht einzusteigen. Diese Form der Außenkommunikation kennt nur Verlierer.

Was nicht unbedingt für die Presse gelten muss, die sich in Teilen durch Jobs "arroganten" und "herablassenden" Vortrag auf den Schlips getreten fühlte. Ein Beispiel dafür liefert ein Kommentar bei Slate unter der Überschrift "Hier ist dein kostenloses Gehäuse, Trottel". Der Autor des Textes kann in Jobs Erklärung "wir sind nicht perfekt", keine echte Entschuldigung erkennen und auch die Frage des Apple-Chefs an einen Journalisten, ob es ihm denn genehmer wäre, wenn Apple ein koreanisches Unternehmen wäre, stößt bei ihm auf Verärgerung: "... ich würde jedenfalls ein Unternehmen bevorzugen, das mir nicht ans Bein pinkelt und mir dann sagt, das sei der revolutionärste Regenschauer aller Zeiten".

Etwas gelassener nimmt man Jobs' Vortrag dagegen beim Consumer Reports auf, wo man sich weigerte, dem iPhone trotz bester Bewertungen eine Kaufempfehlung auszusprechen. Das Verbrauchermagazin sieht in Apples kostenlosen Gummi-Überziehern und Gehäusen einen guten ersten Schritt des Unternehmens. Weil aber das Angebot zeitlich begrenzt wird und noch keine endgültige Lösung des Problems angekündigt wurde, hält man sich mit Kaufempfehlungen weiter zurück.

Wobei es in den kommenden Wochen interessant zu beobachten sein wird, wie oft das Angebot Apples überhaupt angenommen wird. Denn weiterhin ist nicht klar, wie bedeutsam das Antennenproblem wirklich ist und die Benutzung eines "iCondom" könnte den Besitzer des Geräts als Mitglied der Weichei-Fraktion abstempeln. Wer das iPhone ohne Gummi nutzt, könnte sich dagegen als Verneiner outen.

In den Online-Kommentaren ist jedenfalls eine scharfe Polarisierung der Erfahrungsberichte zu beobachten. Für die Einen - meist iPhone-Benutzer laut Selbstauskunft - ist das Problem einfach nicht-existent. Für die Anderen - die sich oft auf befreundete iPhone-Nutzer berufen - ist der Empfang der 4G-Geräte noch schlechter als bei früheren iPhones. Irgend etwas muss schon magisch sein an diesen Dingern.

 

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