RäucherstäbchenRäucherstäbchen bei indilaya.de

Indische und tibetische Räucherstäbchen, Räucherkegel, Dhoop Sticks, Räucherwerk, Zubehör und vieles mehr...

 

Nach Informationen der tageszeitung plant die rot-rote Landesregierung in Berlin eine Ausweitung des Datenschutzes auf Bundesebene. Ziel des Gesetzes soll es sein, Unternehmen die Veröffentlichung von Fotos privater Hausfassaden im Internet zu verbieten. Ein Anti-StreetView-Gesetz also.

Bis zum Inkrafttreten dieses Gesetzes dürften noch einige Liter Spreewasser durch Berlin laufen, auch wenn die SPD-Fraktion bereits ihre Zustimmung zu einem Entwurf für einen Beschluss des Abgeordnetenhauses gegeben hat. Der Beschluss ändert nichts daran, dass ein solches Gesetz der Zustimmung von Bundestag und Bundesrat bedarf.

Doch auch jetzt kann man sich schon fragen, was genau dieses Gesetz verbieten soll. Beziehungsweise, in welchen Punkten der Schutzzweck der bisherigen Datenschutzgesetze ausgeweitet werden soll. Denn die deutschen Datenschützer zeigen sich jetzt schon recht zuversichtlich, dass StreetView auf Grundlage der bestehenden Gesetze Nachbesserungsbedarf aufweist.

Moniert wurde beispielsweise, dass die StreetView-Fahrzeuge ihre Fotos aus zu großer Höhe aufnehmen. Dieser Vorwurf dürfte sich etwa mit Hilfe der Gesetzeslage zur Panaramafreiheit  begründen lassen. In vielen weiteren Punkten wie etwa der Darstellung von Gesichtern und Kfz-Kennzeichen sowie der Widerspruchsmöglichkeit hat Google bereits in den Verhandlungen mit den Datenschützern viele Zusagen gemacht.

Ein neues Gesetz wäre also im Grunde nur notwendig, um allgemein die Panoramafreiheit von Gebäuden für die kommerzielle Nutzung zu verbieten. Doch dagegen wird es absehbar Widerstand geben, denn eine solche Aufhebung der Panoramafreiheit würde es beispielsweise Zeitungen verbieten, ohne Genehmigung Bilder von Gebäuden zu veröffentlichen.

Probleme würde es dann etwa auch mit Microsofts visionärem Photosynth-Projekt geben, bei dem private Aufnahmen für ähnliche Darstellungen benutzt werden, wie man sie von StreetView her kennt. Sobald diese Privataufnahmen aber in ein kommerzielles Projekt überführt würden, wären sie nach dem Willen der Berliner Regierung zu verbieten. Dann allerdings hätten die Gesetzgeber weit übers Ziel hinausgeschossen.

 

Links:



Dieser Beitrag wurde gesperrt. Es kann kein Kommentar abgegeben werden.

Updates und Infoletter

Der Intern.de Newsletter (Mail-Abo) wird täglich verschickt.

Bleiben Sie auf dem Laufenden:

...am häufigsten aufgerufen

Googles Änderung der Richtlinien - im Grunde eine konsequente Entwicklung
Google hat in der vergangenen Woche eine Änderung der Datenschutzbestimmungen und Nutzungsbedingungen angekündigt,...   mehr...
US-Heimatschutz überwacht Twitter - setzt Touristen wegen dummer Sprüche fest
Zwei Tweets eines aus Irland stammenden Kneipenbetreibers haben ihm und seiner britischen Freundin den Urlaub in...   mehr...
Mails von Steve Jobs und Eric Schmidt lassen Absprache über Abwerbeverzicht vermuten
Zur Zeit prüft ein US-Gericht im kalifornischen San Jose, ob eine Sammelklage gegen Adobe, Apple, Google, Intel,...   mehr...
ACTA-Berichterstatter wirft aus Protest das Handtuch
Kader Arif, sozialdemokratischer Abgeordneter im Europaparlament und Berichterstatter für das umstrittenen...   mehr...
MegaUpload - Hosting Provider wollen zwei Wochen mit der Löschung der Daten warten
Seit einigen Tagen werden Meldungen verbreitet, wonach die bei MegaUpload gespeicherten privaten Inhalte am Donnerstag...   mehr...
Intern.de FindLinks Intern.de Internet News Intern.de News Mix