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Die "Digital Future" Studie der Universität Südkalifornien hat nicht nur gezeigt, dass Twittern ein billiges Vergnügen bleiben muss, weil niemand (0%) dafür zahlen will. In der Studie geht es auch um die Einstellungen der US-Bürger als Rezipienten von Medieninhalten und diese Ergebnisse sind der Vernunft teilweise nur schwer zugänglich.

Dass es den US-Zeitungen nicht gut geht, ist kein Geheimnis. Entsprechend wundert man sich auch nicht, dass in der Umfrage der "Annenberg School" 18% der Befragten angaben, ein Zeitungs- oder Zeitschriften-Abonnement gekündigt zu haben. Das ist sogar ein etwas geringerer Anteil als bei der Umfrage im Jahr 2008, bei der 22% der entsprechenden Frage zustimmten. Doch man kann Abos eben auch nur kündigen, wenn man welche hat.

Es ist auch kein guter Ausblick, wenn in der aktuellen Umfrage 22% der Leser gedruckter Zeitungen angeben, dass sie die gedruckte Ausgabe ihrer Zeitung nicht vermissen würden. Verschwände die gedruckte Ausgabe ihrer Zeitung, würden 59% die Online-Ausgabe lesen, aber nur 37% würden stattdessen die gedruckte Ausgabe einer anderen Zeitung beziehen. Der Trend ist also negativ für die gedruckten Blätter.

Das zeigt sich auch, wenn die Befragten angeben, welche Informationsquellen sie für wichtig halten. Hier führt das Internet mit 78% Zustimmung klar das Feld an, gefolgt vom Fernsehen mit immerhin noch 68%. Die gedruckte Zeitung wird nur noch von 56% als wichtige Quelle bezeichnet - 2008 waren es noch 60%.

Doch wenn man die Befragten angeben lässt, welchen Quellen sie vertrauen, wird die Situation paradox: 61% glauben, dass nur die Hälfte oder weniger der Internet-Informationen glaubhaft sind. Ein neuer Negativ-Rekord des Online-Misstrauens. 14% meinen sogar, dass nur ein ganz kleiner Teil der Online-Infos zuverlässig sind. Und das gilt nicht nur für das obskure Konstrukt "Internet", sondern auch für die Websites, die von den Befragten regelmäßig besucht werden. Selbst bei diesen Sites halten 22% der Befragten höchstens die Hälfte der gefundenen Infos für glaubwürdig.

Insgesamt geben 46% an, "etwas Vertrauen" in das Internet als Ganzes zu haben, während 9% gar kein Vertrauen in die Online-Welt haben. Womit sich für die Medienunternehmen eine Situation ergibt, auf die es schwer sein wird, angemessen zu reagieren: Die US-Bürger wenden sich zunehmend von den Zeitungen ab und bevorzugen stattdessen das Internet als Informationsquelle, obwohl sie zugleich den Inhalten des Internet keinen Glauben schenken. "Die Leute wollen betrogen werden", heißt es oft. Vielleicht ist da was dran.

 

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