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Über Google Me wurde schon viel spekuliert, das mutmaßlich von der Suchmaschine geplante soziale Netzwerk hat sich bisher aber noch nicht materialisiert. Dennoch arbeitet Google erkennbar mit vollem Dampf an neuen Lösungen für dieses gesellschaftliche Phänomen. Bei der Unternehmenstochter Orkut lassen sich inzwischen erste Früchte dieser Entwicklungsarbeit erkennen.

Auch Orkut steht unter hohem Konkurrenzdruck. Gerade Facebook macht den bereits etablierten Networks in vielen Ländern die Nutzer abspenstig. Das gilt auch für die bevölkerungsreichen Länder Brasilien und Indien, in denen Orkut bisher noch den Platzhirsch geben kann. Doch jetzt hat der Dienst einige neue Funktionen eingeführt, mit denen Facebook zumindest zu Zeit nicht mithalten kann.

Das betrifft insbesondere die Einführung der "sozialen Zirkel", die mehr sind als die Unterteilung des Freundeskreises in verschiedene Gruppen. Mit den "social Circles" macht es Orkut vielmehr möglich, verschiedene Ebenen der Privatsphäre einzuführen und ein grundsätzliches Modell des social Networking zu schaffen, das zum "Mitwachsen" geeignet ist. Das zeigt sich vor allem in der flexiblen Benutzung dieser Zirkel.

Jeder "Schrott" ("scrap"), der von den Benutzern des neuen Orkut gepostet wird, wird individuell einer bestimmten Zielgruppe zugänglich gemacht. Baby-Bilder aus der Familie bleiben beispielsweise der Verwandschaft vorbehalten. Fotos von der Party dem engeren Freundeskreis, der auch bei der Party anwesend war. Doch dem Kollege, den man zum Familienfest eingeladen hatte, kann das Baby-Bild zusätzlich gezeigt werden. Dafür müssen vielleicht nicht alle Freunde sehen, wie schlecht man auf der Party aussah. Für jeden Scrap lässt sich also bestimmen, wer ihn sieht. Und jede sich daraus ergebende Diskussion bleibt ebenfalls diesem Kreis vorbehalten.

Auch die Gruppe an sich ist ein weniger statischer Begriff als bisher. Um das zu unterstreichen, bildet Orkut selbst Gruppen "automagically", die aufgrund der Interaktionen des Individuums als auch der Gruppenmitglieder entstehen. Diese "automagisch" entstandenen Gruppen kann der Anwender benutzen, muss es aber nicht. Da aber auch die von Hand zusammengestellten Gruppen ständig überarbeitet werden können, passt sich das Netzwerk der eigenen Entwicklung an.

Scraps, die in der Vergangenheit an Personen gerichtet waren, bleiben diesen auch in der Zukunft noch zugänglich. Neue Scraps erhalten sie aber nicht mehr, wenn sie nicht mehr zur Gruppe gehören. Damit ergibt sich eine Art "Fade out" auch im sozialen Bereich, was vermutlich leichter handhabbar ist als etwa der strikte Ausschluss einer Person. Man wird sehen, ob die Orkut-Benutzer das auch wollen.

 

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