LedergürtelMaßgefertigte Ledergürtel, auch XXXXL

Wir fertigen Gürtel nach Maß und zu vernünftigen Preisen, in verschiedenen Farben, Qualitäten und Längen, mit fest vernieteter Schnalle oder als Wechselgürtel mit Druckknöpfen.

 

Facebook sorgt in den USA wegen einer übertrieben scheinenden Schutzmaßnahme für negative Schlagzeilen. Wegen des Wortbestandteils "book" im Namen der Lehrer-Website "teachbook" verlangt Facebook von dem noch jungen Unternehmen die Aufgabe des Namens sowie der Domain teachbook.com.

Welche Erfolgsaussichten die bereits angedrohte Klage haben würde, ist gar nicht so einfach zu sagen. Zwar fällt es schwer, aus dem Namensbestandteil Book eine Verwechslungsgefahr abzuleiten. Doch Facebook kann inzwischen als überragende Marke bezeichnet werden und eine Website für Lehrer mit verschiedenen Formen der Interaktion könnte man auch als soziales Netzwerk für Pädagogen bezeichnen.Also würde es sich um einen ähnlichen Dienst wieFacebook handeln.

Dennoch wollen sich die Betreiber der Herausforderung stellen und es auf eine Klage ankommen lassen. Ein anderes Startup, ein Tourimus-Angebot, das sich Placebook nennen wollte, hat bereits vor Wochen ein Anwaltsschreiben von Facebook erhalten und danach widerstandslos den Namen geändert. Ganz unbekannt sind solche Allmachts-Phantasien auch von anderen Unternehmen nicht. Das Auktionshaus eBay hat beispielsweise in der Vergangenheit auch die Nutzung des Begriffs "Bay" durch andere Shop-Angebote untersagt.

Doch im Fall des häufig gebrauchten Wortes "Book", das ähnlich wie im Deutschen nicht nur "Buch", sondern auch "buchen" bedeuten kann, dürfte die Zahl der Wortkombinationen noch wesentlich höher sein als bei "Bay". Das scheint Facebook allerdings nicht zu schrecken. Vielmehr hat techCrunch entdeckt, dass Mark Zuckerbergs Unternehmen inzwischen auch einen Markeneinträge für "Face" und "Like" beantragt hat. Man will also auch diese generischen Begriffe nach Möglichkeit durch Markenschutzrechte vereinnahmen.

Das wird sehr schwierig, doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Das sieht man ja am Beispiel der Firma Ferrero, die es selbst nach einem in allen Instanzen verlorenen Streit um die Domain kinder.at sowie einer Niederlage vor dem Bundesgerichtshof nicht aufgibt, den nicht schützbaren Begriff "Kinder" in den Vordergrund ihrer Markenpolitik zu stellen. Warum sollte Facebook es anders halten?

 

Links:



Du musst Dich anmelden oder registrieren, um einen Kommentar zu schreiben.

am häufigsten aufgerufen...