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Ein möglicher Verkauf des populären IT-Blogs techCrunch an AOL erregt die Gemüter. Selbst das Wall Street Journal ist sich nicht zu schade, über den Verkauf vorab zu spekulieren, obwohl es höchst wahrscheinlich ist, dass techCrunch nach dem Verkauf nicht mehr das sein kann, was es einmal war. Denn das Blog ist nach wie vor die Spielwiese seines Gründers, des Juristen Michael Arrington. Dem werden zwar viele Türen geöffnet, doch zugleich wird er von den Türöffnern gefürchtet, verachtet oder beides. Arrington hat in der Vergangenheit schon oft vom Ausstieg aus seiner Blogger-Karriere gesprochen, die er vor fünf Jahren begonnen hat. Im letzten Jahr, nachdem er in München von einem Unbekannten angespuckt worden war, schien es sogar fast schon soweit. Arrington legte damals eine mehrwöchige Schaffenspause ein. Inzwischen hat er sich von diesem Angriff zwar erholt und teilte zuletzt selbst wieder kräftig aus, als er eine Riege führender Risikokapitalgeber der illegalen Geheimabsprache verdächtigte. Doch was für ein Aussichten hätte dieser Mann bei AOL, dem Unternehmen, das einmal der weltgrößte Online-Dienst war, das aber inzwischen nur noch aus einem billig zusammengekauften Content-Konglomerat besteht? Bei diesem "Internet-Giganten" (lt. Wall Street Journal) findet man zwar schon einige Angebote für Technophile wie beispielsweise das Gadget-Blog Engadget oder das inoffizielle Apple Weblog (TUAW). Doch diese Blogs sind brav und ihre Macher müssen nicht befürchten, in der Öffentlichkeit angespuckt zu werden. Somit kann Arrington bei einem Kauf nicht bei techCrunch bleiben und AOL kauft allenfalls eine weitere Hülle für ein angepasstes Werbeträger-Blog. Was ist daran interessant? Höchstens der Verlust eines bissigen Bloggers und die Frage, ob sich das Ganze für ihn finanziell gelohnt hat.

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