29. September 2010
Posted in Internet News
Die National Telecommunications and Information Administration (NTIA), die für ICANN beziehungsweise für das gesamte Internet eigentlich zuständige Abteilung des US-Handelsministeriums, warnt wieder einmal vor einer Verknappung der IP-Adressen. Eine Warnung, die in den letzten Jahren immer wieder zu hören war, doch sie hat gerade in den USA den Umstieg auf das IPv6 dennoch nicht beschleunigt. Unternehmen hinken der Entwicklung ebenso hinterher wie die Behörden. Was man schon daran erkennt, dass eine Direktive an alle US-Regierungseinrichtungen ergangen ist, den Umstieg bis Ende 2012 vorzunehmen. Doch allmählich scheint die Situation wirklich bedenklich zu werden, denn 94,5% aller IP-Adressen sind bereits vergeben und die restlichen Adressen sollen den fünf Regional Internet Registries bis zum kommenden Sommer zugeteilt werden. Wobei ARIN, die American Registry for Internet Numbers, davon ausgeht, dass sie bis Jahresende 2011 auch dieses Pulver verschossen hat.
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