01. Oktober 2010
Posted in Internet News
Microsoft-Chef Steve Ballmer bekommt für das abgelaufene Geschäftsjahr nur durchwachsene Noten vom "Compensation Committee" seines Unternehmens. Der Ausschuss beurteilt die Leistungen der Mitarbeiter und entscheidet, in welcher Höhe die erfolgsbezogenen "Incentives" zu zahlen sind. Ballmer bekommt für die letzten vier Quartale eine zusätzliche Leistung in Höhe von 100% seiner normalen Jahresbezüge, also 670.000 Dollar Erfolgshonorar. Doch es hätten 200% sein können, wenn das Compensation Committee es für angemessen gehalten hätte. Doch das war nicht der Fall und in der Pflichtveröffentlichung ("2010 Proxy Statement") für die Börsenaufsicht kann man auch nachlesen, was dem Ausschuss nicht gefallen hat: Der fruchtlose Start des Kin-Telefons, der Verlust von Marktanteilen auf dem Mobilfunkmarkt und Mangel des Unternehmens an Innovationen, wenn es um neue "form factors" geht. Reuters interpretiert diesen Absatz des Schreibens so, dass der Ausschuss in Apples iPad einen neuen Formfaktor erkennt und man ähnliche Entwicklungen bei Microsoft vermisst.
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