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Die iPhone-Anwendung "Plane Finder AR", erst vor zwei Wochen hier als Findlink vorgestellt, gerät unter Beschuss. Von Sicherheitsexperten soll die Anwendung als "Hilfsmittel für Terroristen" bezeichnet worden sein und auch das US-Heimatschutzministerium untersucht jetzt wohl den Flugzeugfinder des kleinen britischen Software-Herstellers pinkfroot. Offenbar sieht man ein Sicherheitsproblem darin, dass die Software die ADS-B Signale (Automatic Dependent Surveillance-Broadcasts) der zivilen Flugzeuge abfängt und damit die Position, Höhe, Geschwindigkeit, Flugnummer, Fluggesellschaft, Abflugort, Zielflughafen und sogar den voraussichtlichen Kurs eines beliebigen Flugzeugs ausgibt. Die Daten des ADS-B sind dazu gedacht, ein satellitengestütztes Ortungssystem zu ergänzen und werden von den Flugzeugen unverschlüsselt ausgesendet. Somit könnten auch andere mobile Geräte die gleichen Informationen liefern. Doch die idiotensichere Bedienung auf Basis einer Augmented-Reality-Anwendung, bei der ein potentieller Angreifer lediglich mit dem iPhone (bzw. Android-Telefon) auf ein Flugzeug am Himmel deuten muss, sorgt bei den Sicherheitsexperten für Bedenken. Denn so wäre es dem Angreifer vielleicht möglich, eine ebenfalls mitgeführte Boden-Luft-Rakete zielsicher auf das gewünschte Flugzeug auszurichten.

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