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Das Auftauchen neuer, sehr hoch auflösender und perspektivisch dargestellter Luftfotos bei Google Maps sorgt für Spekulationen. In einem Slash-Posting wird sogar schon die Behauptung aufgestellt, die Suchmaschine benutze nun doch eigene Flug-Drohnen, um Bilder aus der Luft zu schießen.

Das Posting nimmt mit dieser Behauptung Bezug zu einer vor Monaten verbreiteten Meldung, wonach Google bei einem deutschen Hersteller eine unbemannte Flugdrohne samt Kameraausstattung geordert haben soll. Schnell wurde schon damals die Vermutung nachgeschoben, es könne bei diesem Kauf um Bilder für Google Maps, Google Earth oder Google Street View gehen.

Die rechtliche Situation ließe es aber in Deutschland kaum zu, solche Aufnahmen mit Hilfe von Drohnen zu erstellen oder sie zu verwerten. Die neuen Fotos etwa der Universität von Texas, Austin, stammen zwar höchstwahrscheinlich nicht von Satelliten. Doch vermutlich wurden sie eher von einem kleineren Flugzeug geschossen, das in niedriger Höhe fliegen kann und nicht von einer Drohne. Dienste, die solche Fotos anbieten, gibt es sowohl in den USA als auch in Europa.

Womit sich eine interessante Anknüpfung an die lebhafte Diskussion zur Zulässigkeit von Street View in Deutschland ergibt. Da Google nun in Kürze Street View-Bilder der 20 größten Städte Deutschlands veröffentlichen will, scheint diese Diskussion letztlich abgeschlossen. Auch wenn nach wie vor die Rechtmäßigkeit dieser Aufnahmen von Datenschützern bezweifelt wird, schafft Google Fakten. Zugegebenermaßen hat das Unternehmen in den vergangenen Monaten auch einige Zugeständnisse gemacht.

Doch wie sieht es jetzt mit der Zulässigkeit von Bildern aus der Luft aus? Auch dort gibt es bisher Grenzen, die vor allem durch die Auslegung der Gesetze entstanden sind, nicht aber durch verbindliche Vorschriften. Ab welchem Punkt würde man es also einem Dienst wie Google Maps verbieten, Bilder von Wohnhäusern zu zeigen? Bei den bisherigen Satellitenbildern bei Google Maps war noch keine (laute) Kritik zu hören.

Ändert sich das, wenn wie bei den Bildern aus Texas Gliedmaßen von Menschen erkennbar werden? Oder muss man erst erkennen können, was der Frühstückstisch auf der Terrasse zu bieten hat? Die Politik weiß darauf noch keine Antwort. Die Damen und Herren müssen sich auch erst von der Aufregung erholen, die die Street View-Diskussion mit sich brachte. Dem mit Satelliten und Flugzeugen vollgestopften Himmel sei Dank, dass diese Diskussionen absolut folgenlos blieben.

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