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Apple-Chef Steve Jobs persönlich stellte gestern die letzte Quartalsbilanz seines Unternehmens vor, obwohl der diese Aufgabe in den letzten Jahren meist delegiert hat. Doch Quartalseinnahmen, die erstmals die 20 Milliarden Dollar-Grenze überschreiten, waren ihm Grund genug, sich selbst auf die Bühne zu stellen.

Dennoch reagierte die Börse nicht ganz so, wie erwartet. Nachbörslich fiel der Kurs des Papiers teilweise um fast 20 Dollar (ca. 6%) und scheint sich bis zum Handelsbeginn in den USA nicht voll erholen zu können. An Einnahmen und gerade an den iPhone-Verkäufen lag diese Reaktion bestimmt nicht. Apple hat im vergangenen Quartal 14,1 Millionen Geräte verkauft und das iPhone ist inzwischen für 43% der Einnahmen des Unternehmens gut.

Doch die Verkaufszahlen des iPad waren von der Börse höher eingeschätzt worden. Apple hat im abgelaufenen Quartal 4,1 Millionen Geräte verkauft. Doch das war nach dem glänzenden Start ("3 Millionen in 80 Tagen") im Frühsommer wohl nicht genug, um die Erwartungen zu befriedigen. Noch bedeutsamer als das war es wahrscheinlich, dass Apples Marge - also die Gewinnspanne zwischen Verkaufs- und Herstellungspreis - von 41,8% auf 36,9% fiel. Das möglicherweise auch, weil die Herstellungskosten in China nach den Selbstmorden und den nachfolgenden Gehaltserhöhungen bei Foxconn gestiegen sind. Ein Thema, über das sich Apple aber nicht gerne auslässt.

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