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Laut einer neuen und bereits häufig zitierten Studie des Sicherheitsunternehmens Arbor Networks konnte Google seinen Anteil am gesamten Datenverkehr des Internet um 1% auf durchschnittlich 6,4% steigern und wäre Google ein ISP, dann wäre die Suchmaschine angesichts dieser Daten der zweitgrößte Carrier weltweit.

Eine eindrucksvolle Darstellung, über deren Aussagekraft man sich allerdings streiten kann. Arbor behauptet, 70% (manchmal werden auch 80%) des gesamten Internet-Traffic zu überwachen, weil 110 Provider in 17 Ländern das Peakflow-Schutzsystem des Unternehmens benutzen und damit an ATLAS (Active Threat Level Analysis System) teilnehmen. Da keine Kundenlisten veröffentlicht werden, kann man diesen Zahlen Glauben schenken, muss es aber nicht.

Doch nicht nur in dieser Hinsicht kommen Zweifel auf. Das Posting des Arbor-Chefs, in dem die Ergebnisse bekannt gegeben werden, erwähnt YouTube mit keinem Wort, womit der Eindruck erweckt wird, Google als Suchmaschine sei für diesen hohen Anteil am Internet-Traffic verantwortlich. Erst auf mehrfache Nachfragen in den Kommentaren erklärt der Autor, dass der größte Teil der Google-Daten auf YouTube zurückzuführen ist. Wie groß dieser Anteil ist, will er aber nicht sagen.

Allerdings gibt es Hinweise, dass die Suchmaschinen-Nutzung zumindest in den USA allgemein rückläufig ist. Die von Arbor gemessene Zunahme ist also vermutlich in erster Linie auf die datenintensive YouTube-Nutzung zurückzuführen. Was für Google vermutlich mit einem höheren Marktanteil bei den Online-Videos einhergeht - aber auch mit höheren Kosten. Leider beantworten die Arbor-Daten aber nicht die Frage, ob dieser Zuwachs auch höhere Einnahmen mit sich bringt. Auch Google macht dazu weder im Quartalsbericht noch in den SEC-Pflichtveröffentlichungen Angaben.

Interessant wäre das aber schon, denn die YouTube-Videos dürften auch in anderer Hinsicht Kosten verursachen. Deutsche YouTube-Nutzer werden in den letzten Monaten die subjektive Feststellung gemacht haben, dass die Zahl der Videos, die "in deinem Land leider nicht" vervfügbar sind, stark zugenommen hat. Die Rechteinhaber üben inzwischen weitreichende Kontrolle über die YouTube- Inhalte aus - und werden für die Verbreitung in den USA mit größter Wahrscheinlichkeit auch eine Gegenleistung verlangen.

Womit der Druck auf Google steigt, die YouTube-Nutzung durch Werbung zu refinanzieren. Unter diesem Blickwinkel ist Wachstum ein zweischneidiges Schwert.

 

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