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10. November 2010
Posted in Internet News
Solche Angriffe, die oft auch im Umfeld der Website 4chan.org geplant werden, sind keineswegs neu. Doch die Zahl der Angriffe hat sich gerade in den letzten beiden Monaten spürbar erhöht. Zu den üblichen Opfern solcher Angriffe gehören die Verbände der Film- (MPAA etc.) und Phono-Industrie (RIAA, BPI etc.). Doch Anfang des Monats wurde auch die Website des US-Copyright Office unter Beschuss genommen - was wohl für eine Intensivierung der FBI-Ermittlungen ausschlaggebend war. Die US-Bundespolizei hat inzwischen auch bei anderen betroffenen Websites Informationen eingeholt.
CNet stellt in diesem Zusammenhang zutreffend klar, dass die angegriffenen Websites nur wenig mehr als Informationen über die jeweiligen Organisationen bieten. Der operative Betrieb dieser Organisationen wurde also nicht gestört, der finanzielle Schaden ist kaum in Zahlen ausdrückbar.
Doch den Betroffenen ist das verständlicherweise gleichgültig. Für sie sind die Angreifer "Pseudo-Freiheitskämpfer, die den Diebstahl rechtfertigen wollen". Das mag man als PR-Rhetorik interpretieren, doch vor dem Hintergrund der eindeutig rechtswidrigen dDoS-Attacken gewinnen diese Parolen an Gewicht. Zugleich versuchen die betroffenen Verbände durch diese Angriffe auch andere "Gegner" zu diskreditieren.
US-Bürgerrechtsbewegungen wie EFF oder ACLU werden bezichtigt, einer doppelten Moral zu folgen. Das Argument der Verbände ist es, dass sich die Bürgerrechtler zwar regelmäßig auf die Seite der "Piraten" schlagen, aber bei Angriffen auf die Websites der Rechteinhaber zu schweigen pflegen. Obwohl dadurch das Grundrecht der Verbände auf freie Meinungsäußerung bedeutsam beschädigt wird.
Die Eskalation ist in dieser Situation kaum übersehbar. Unübersehbar ist aber auch, dass die Verbände RIAA, BPI und MPAA selbst den Anlass zu dieser Eskalation gegeben haben. Denn sie waren es, die zum Selbstschutz DoS-Attacken gegen Torrent-Sites bei der indischen Firma Airplex in Auftrag gaben, was die Gegenangriffe von Anonymous im September provozierte.
Doch davon ist jetzt nicht mehr die Rede. Jetzt ist das FBI mit den Ermittlungen beschäftigt und es geht jetzt um Angriffe, die auch einer US-Behörde galten. Ursache und Wirkung spielen daher auch keine Rolle mehr. Ab jetzt geht es nurmehr um "Ergebnisse". Das kann letztendlich nur bedeuten, dass es nicht mehr lange dauert, bis die ersten Exempel statuiert werden - vorzugsweise im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden anderer Nationen.
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