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16. November 2010
Posted in Internet News
Wie angekündigt, hat Facebook gestern ein eigenes Mail-System vorgestellt. Doch schon bei diesem Wort beginnen die Probleme, denn das neue System soll eigentlich nicht als Mail-System oder gar als Freemailer verstanden werden und schon gar nicht als Killer von Google Mail. Auch wenn jeder neue Nutzer des Systems erst einmal eine Mail-Adresse @facebook.com erhält.
Vorerst sind es bisher nur wenige, die in diesen Genuss kommen, denn für den "Roll-Out" des neuen Systems werden mehrere Monate angesetzt. Irgendwann wird im Facebook-Konto eines jeden Benutzers ein Hinweis auf das neue System erscheinen. Oder, fast schon wahrscheinlicher, man wird eine Einladung von einem anderen Facebook-Nutzer erhalten, der das neue System bereits nutzt.
Das setzt wiederum voraus, dass man zu den etwa 350 Millionen aktiven Benutzern von Facebooks bestehendem Messaging-System zählt . Eine Zahl, die nebenbei gesagt einen kleinen Hinweis darauf gibt, wie viele Facebook-Konten aktiv genutzt werden. Die Zahl der Nutzer dieses Messaging-Systems könnte sich nach dem Start des neuen Systems erhöhen. Vor allem, wenn es wirklich so vorteilhaft ist, wie von Facebook beschrieben.
Einer der wichtigsten Vorteile soll es dabei sein, dass bei diesem System technische Grenzen einfach übersprungen werden. Die letzten Mails der eigenen Freunde erscheinen auch im Chat-Tool und können per Chat beantwortet werden. Gibt man (als US-Anwender) seine mobile Nummer an, kann das auch per SMS erfolgen. Wichtig ist nicht, auf welchem Weg die Kontaktaufnahme erfolgt. Wichtig ist vielmehr, von wem diese Botschaft ausgeht. Denn Freunde haben bei diesem System immer Vorfahrt. Kontaktaufnahmen von Dritten, die nicht zum Freundeskreis gehören, werden zwar nicht gleich entsorgt. Doch sie landen in einem nachgeordneten Verzeichnis.
Gerade darin sehen Analysten jedoch ein Problem. Facebooks Definition von Freunden umfasst nur Freunde, mit denen man bei Facebook auch befreundet ist. Was eben auch bedeutet, dass Beziehungen nur dann wahrgenommen werden, wenn Facebook Informationen über eine soziale Beziehung vorliegen. Diese Kritik reduziert sich aber im Grunde darauf, dass Facebook-Nutzer, was die neue social Inbox angeht, im eigenen Saft schmoren. Und damit haben sie vermutlich keine keinerlei Probleme. Auch ansonsten beschränkt sich die Facebook-Welt ja auf die Menschen, mit denen sie es zu tun haben wollen.
Von daher bleibt das Ergebnis dieses Experiments wirklich abzuwarten. Der befürchtete (Google) Mail-Killer jedenfalls ist in der social Inbox nicht zu sehen. Vielmehr ist Facebooks System eine Kommunikations-Plattform, die das sonst unvermeidliche Unerwünschte einfach ausklammert und die Kommunikation auf den Freundeskreis beschränkt. Noch dazu findet dieser Freundeskreis nun in der Hosentasche Platz und kann jederzeit kontaktiert werden. Das muss nicht, aber es kann ganz erfreulich sein.
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