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Amazon wurde von Wikileaks in eine pr-technisch sehr schwierige Lage gebracht und der Buchhändler hat gestern die Konsequenzen aus dieser Situation gezogen. Das zuvor von Wikileaks genutzte Web Hosting von Amazons Web Services wird nicht mehr länger zur Verfügung gestellt. Wikileaks nutzt jetzt wieder die Hosting-Dienstleistungen europäischer Unternehmen.

Sehr schwierig war die Situation für Amazon schon deshalb, weil US-Politiker nach Bekanntwerden des Hosting-Vertrags gegen diese Kooperation wetterten. Der parteilose, aber immer in vorderster Reihe stehende Senator Joe Lieberman wollte Amazon beispielsweise öffentlich zur Rede stellen und machte schon zuvor deutlich, dass kein verantwortungsbewusstes Unternehmen - sei es ein amerikanisches oder ein ausländisches Unternehmen - Wikileaks bei der Verbreitung gestohlener Informationen helfen dürfe. Eine klare Handlungsanweisung, wenn nicht gar eine Drohung.

Doch bisher gibt es kein formelles Verbot, die diplomatischen "Cables" oder andere Wikileaks-Informationen zu veröffentlichen. Auch wenn immer davon die rede ist, dass es sich um gestohlene Informationen handelt. Für einen Hosting Provider wie Amazon, der sich dem ersten Verfassungszusatz ("Freedom of Speech") verpflichtet fühlen muss, um gegenüber seinen Kunden glaubwürdig zu erscheinen, ist das eine Problem. Denn die Entfernung der Inhalte durch Amazon wäre möglicherweise als Gesetzesbruch anzusehen.

"Glücklicherweise" möchte man fast sagen,. kam Amazon und seinem Cloud Hosting aber eine massive Denial-of-Service Attacke gegen Wikileaks zu Hilfe. Vor diesem Angriff, der laut Wikileaks mit unglaublichen 10GB pro Sekunde an Requests verbunden war, setzte das Cloud Hosting Amazons schachmatt und lieferte möglicherweise auch eine gute Begründung, warum man die Zusammenarbeit mit Wikileaks beenden muss.

Nun sind die Whistleblower mit ihren Websites zu europäischen Providern zurückgekehrt: www.wikileaks.org nutzt vermutlich wieder das Tunneling des schwedischen Providers bahnhof.se, während die Spur von cablegate.wikileaks.org sich zur Zeit in Frankreich verliert. Die Angriffe scheinen derweil entweder zu pausieren, oder sie wurden eingestellt. Sie haben aus Sicht von Amazon ihre Aufgabe aber auch schon erfüllt.

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