Preispiraten Preispiraten 6.5 - der intelligente Preisvergleich!

Noch bequemer geht es nicht: Suchen Sie nach Online-Auktionen in 18 Ländern. Wir erinnern Sie per Mail oder SMS, wenn der Hammer fällt. Für den perfekten Preisvergleich suchen die Piraten zusätzlich in über 10.000 Shops nach den günstigsten Angeboten. Mit Google Maps zeigen Ihnen die Piraten, wo ihr Schnäppchen zum Verkauf steht. Dazu gibt es Testberichte und weitere Hilfen. Auch für Ihre nächste Urlaubsreise!

Testen Sie selbst auf preispiraten.de ! Selbstverständlich kostenlos.

 

Eine SEO-Geschichte gewissermaßen mit "human touch": Vor wenigen Tagen, anlässlich des eher nachrichtenarmen Erntedankfestes, veröffentlichte die New York Times einen Bericht, in dem es um ein unschönes Modell der Suchmaschinenoptimierung ging. Beschrieben wurde der Fall eines Online-Brillenhändlers, der hinsichtlich seines Warenangebotes enttäuscht und sich seinen Kunden gegenüber auch noch widerwärtig verhält.

Das aber mit System, denn sein Motto ist es, dass es in den Augen Googles keinen schlechten Ruf gibt. Je mehr online über sein schlechtes Geschäftsgebaren gesprochen wird, umso mehr Links werden auf seine Seite gesetzt und um so höher steigt das Ansehen bei Google. Ein interessantes SEO-Modell, wenngleich kein besonders neues, denn die Idee, durch Negativ-Kritik für Links und damit ein besseres Ranking zu sorgen, ist schon seit Jahren bekannt.

Umso überraschender ist es, dass Google nun in einem Posting schreibt, wie entsetzt man von dem Artikel gewesen sei, und dass man umgehend ein Team abgestellt habe, um sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Dass dieses Thema für Google nicht neu ist, verrät allerdings ein Hinweis in dem Posting selbst. Dort wird erwähnt, dass Google bereits über eine Methode der Stimmungsanalyse ("Sentiment Analysis") verfügt, mit der sich herausfinden lässt, ob die von der Suchmaschine gespiderten Links eher in einem positiven oder eher negativen konnotativen Zusammenhang stehen. Doch dieses Verfahren wird von der Suchmaschine nicht eingesetzt und zwar aus gutem Grund.

Wie Google es freundlich formuliert, wäre es sehr schwierig, Informationen von manchem gewählten Staatsdiener zu finden, wenn Links aus negativen Kommentaren ignoriert würden. Dennoch hat das eilig zusammengestellte Team einen Algorithmus entwickeln können, mit dem sich der eingangs erwähnte Brillenhändler sowie hunderte anderer Händler identifizieren ließen, die ihren Kunden schlechte Dienste leisten.

Leider nennt Google weder weitere Beispiele, noch gibt der Text irgendwelche Hinweise, welche Funktion der Algorithmus übernimmt. Sichtbar ist lediglich, dass die Website des Brillenhändlers (DecorMyEyes.com) jetzt nur noch über einen PageRank von 1/10 verfügt. Das könnte auch einfach nur das Ergebnis einer Bestrafung ("Google Penalty") sein. Doch das Posting der Suchmaschine lässt keinen Zweifel daran, dass es hier nicht um eine individuell erteilte Bestrafung geht.Wenn schon Bestrafung, dann nach mathematischen Regeln und entsprechend objektiv. Aber nie durch einen händischen Eingriff in den Index. Niemalsnicht, nicht bei Google.

Links:



Du musst Dich anmelden oder registrieren, um einen Kommentar zu schreiben.

am häufigsten aufgerufen...