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17. Dezember 2010
Posted in Internet News
Yahoo befindet sich weiter auf Talfahrt. Wieder sollen 600 Mitarbeiter entlassen werden - was zur Zeit noch angeblich 4% der Belegschaft entspricht. Und es werden weitere Dienste eingestellt. Diesmal geht allerdings nicht nur um schrottige Randerscheinungen, die niemanden interessieren. Mit AltaVista wird vielmehr ein Stück Web-Geschichte und mit Delicious einer der bekanntesten social Bookmarking-Dienste des WWW (Alexa-Rank 255) eingestampft.
Wie es in einer inzwischen vorliegenden Stellungnahme heißt, ist die Entscheidung Teil des Bemühens, das Unternehmen zu verschlanken. Investitionen in leistungsschwache Produkte, die sich nicht mit der Unternehmensstrategie decken, sollen beschnitten werden. Was die Frage aufwirft, was die Unternehmensstrategie Yahoos ist und ob die "Underperformer" nicht letztlich das Ergebnis der Vernachlässigung durch das Unternehmen sind.
Auffällig ist jedenfalls, dass Delicious sich großer Bekanntheit erfreut und über einen großen Freundeskreis verfügt, aber trotzdem nicht rentabel sein soll. Auffällig ist auch, dass AltaVista - die erste große Index-Suchmaschine des WWW und vor Google lange Zeit Marktführer - über Jahre hinweg so gut wie unbeachtet blieb. Dabei brauchte es nicht viel Phantasie, um in AltaVista eine potentielle Alternative zu Google zu sehen, die über ein weit besseres Image verfügt, als Yahoo und Microsoft Bing zusammen. Nur wurde diese Chance nie genutzt.
Da drängt sich immer mehr der Eindruck auf, dass es gar nicht das Ziel beziehungsweise der Auftrag der Yahoo-Chefin Carol Bartz ist, Yahoo als Internet-Unternehmen wieder aufzubauen. Was unter Bartz geschieht, trägt zunehmend die Züge einer Abwicklung, einer Reduzierung des Unternehmens auf die Kapital-Verwaltung. Die jüngste Einstellung von Produkten und der vermutlich folgende Verkauf dürften dem Alibaba-Mitbesitzer (40%) nochmals Kapital verschaffen, nachdem der Abtritt der Suchfunktionen an Microsoft vermutlich schon ein rentables Geschäft war.
Doch was das Internet-Unternehmen Yahoo angeht, so bleibt davon immer weniger übrig. Das scheint auch die Absicht.
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