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Eine kleine Anekdote, über die CNet zu berichten weiß, mag für Google und andere Online-Unternehmen vielleicht tröstlich sein. Die Anekdote handelt von dem Video-Verleih Netflix, dessen Chef und Mitgründer Reed Hastings im Jahr 2000 bei Blockbuster vorsprach - damals die führende US-Ladenkette für den Verleih von Videos und PC-Spielen. Hastings schlug bei dem Treffen den Deal vor, die Blockbuster-Marke bei Netflix online zu bewerben, wenn umgekehrt Blockbuster die Netflix-Marke in den Ladengeschäften Blockbusters bewirbt. Das Gespräch war schnell zu Ende. Man lachte Hastings förmlich aus dem Meeting hinaus. Im September hat Blockbuster nun ein Insolvenzverfahren eingeleitet, während Netflix wächst und gedeiht.

Ein Beispiel, das zeigen kann, dass klassische Medienunternehmen sich gelegentlich überschätzen. Ein Phänomen, das für die TV-Branche vielleicht noch stärker gilt als beispielsweise für die Zeitungswelt, die sich nach anfänglichen Schwierigkeiten inzwischen mit der Online-Realität halbwegs arrangiert hat.

Doch diese Erfahrung steht der Welt vor allem des werbefinanzierten Fernsehens noch bevor. Was vielleicht damit zu tun hat, dass Fernsehen und Internet-Nutzung zur Zeit noch überwiegend auf verschiedenen Geräten stattfindet. Und wenn ein Unternehmen wie Google dann den Vorstoß einer gemischten Anwendung wagt, reagieren die Fernsehunternehmen mit der Blockade von Websites, EPGs und TV-Inhalten.

Doch die Blockade ist nur selten ein geeignetes Instrument, um unliebsame Konkurrenz auszusperren. Es dürfte gerade im Fall des werbefinanzierten Fernsehens klar sein, dass inzwischen beispielsweise mit dem Private Video Recorder technische Lösungen auf dem breiten Markt angekommen sind, die ein von Werbepausen zerhacktes TV-Programm obsolet machen. Die TV-Unternehmen sollten daher eher versuchen, bei Google TV nach Möglichkeiten der Kooperation zu suchen und nicht die Konfrontation suchen. denn Google ist ebenfalls an Werbeeinnahmen interessiert und teilt somit die Interessen der TV-Unternehmen.

De aber entscheiden sich lieber dafür, ihre Inhalte für Google unzugänglich zu machen. Die Zeit wird zeigen, ob das die richtige Entscheidung war. Im Fall Blockbuster/Netflix waren dafür keine 10 Jahre nötig.

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