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21. Dezember 2010
Posted in Internet News
Beim EU-Schuldengipfel tappten Brüssler IT-Verantwortliche in die Twitter-Falle. Auf zwei großen Plasma-Bildschirmen sollten am ersten Tag des Gipfels Tweets mit dem Hashtag #EUCO eingeblendet werden - um die Aktivitäten des Europäischen Rates ("European Council") bei Twitter zu bewerben. Doch das Hashtag wurde schnell von (nicht nur) italienischen Berlusconi-Gegnern gekapert.
Die schrieben mehr als eindeutig beleidigende Tweets über Berlusconi oder wiederholten einfach nur, was der italienische Ministerpräsident in der Vergangenheit von sich gegeben hat. So erschien auf der "Tweet Wall" etwa sein 2003 getätigter Spruch, wonach Mussolini niemanden umgebracht hat, sondern seine Gegner ins "interne Exil" in Urlaub geschickt hat. Ansonsten wurde Berlusconi als Pädophiler, als Mafioso und als Gesetzesbrecher tituliert, als jemand der stiehlt, was er nicht kaufen kann (Sex, Stimmen etc.).
Weshalb man befürchtete, dass die italienische Delegation sich darüber verärgert zeigen konnte. Doch an entsprechenden Hinweisen fehlt es bislang. Nach zwei Stunden wurde das "Experiment" abgebrochen, die Verantwortlichen in Brüssel sehen darin dennoch einen Erfolg. Obwohl, oder vielleicht auch weil sich zwei Stunden lang niemand am Berlusconi-Programm störte.
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