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Das Vanity Fair Magazin beschreibt in einem längeren und bisweilen ausschweifenden Beitrag das nicht immer einfache Verhältnis zwischen Julian Assange und dem Guardian, beziehungsweise den anderen Medien, mit denen der Wikileaks-Gründer von Zeit zu Zeit kooperiert. Von "eitel Sonnenschein" kann bei dieser Zusammenarbeit kaum die Rede sein. Im Fall des Guardian kam es sogar zu der fast schon absurden Situation, dass der Enthüller Assange der Zeitung mit Klage drohte, sollte die Redaktion "seine" Daten ohne Genehmigung enthüllen.

Es handelte sich dabei um den "dritten Packen" der Informationen, die Wikileaks mutmaßlich von dem US-Gefreiten Bradley Mannings zugespielt worden waren. Über die ersten beiden Archive - Informationen über die Kriege in Afghanistan und dem Irak - war zuvor schon vom Guardian, der New York Times und dem Spiegel berichtet worden. Dabei hatten die verschiedenen Medien ihre mehr oder weniger großen Probleme mit Assange als auch untereinander. Einer der Redakteure wird dann auch mit den Worten zitiert, dass in dieser Kooperation jeder jeden betrügt.

Konkrete Probleme mit Assange gab es dabei beispielsweise, weil dieser der journalistischen Herangehensweise und insbesondere dem Informantenschutz wenig Interesse entgegenbrachte. Während in den Redaktionen darüber diskutiert wurde, was veröffentlicht werden kann, war Assange kein Freund der Schwärzung von Informationen. Ein weiteres Problem bestand wohl darin, dass der Wikileaks-Gründer als Einzelkämpfer ständig an seinem Medienkonzept arbeitete und neue Medien mit ins Boot nehmen wollte. Was letztendlich auch zu Verzögerungen führte.

In einer solchen Situation kurz vor der Veröffentlichung der Irak-Dokumente forderte demnach der Guardian, dass Assange der Redaktion auch den dritten Pack überlassen sollte. Assange willigte ein, ließ sich aber schriftlich erklären, dass keine Veröffentlichung ohne seine Zustimmung erfolgen darf. Noch während die Journalisten sich aber mit den Daten beschäftigten, spielte eine freie Journalistin dem Guardian ebenfalls den dritten Packen zu. Sie hatte die Daten von einem "Abtrünnigen" aus den Reihen von Wikileaks erhalten.

Als das bekannt wurde, drohte Assange sowohl dem Guardian als auch dem Spiegel mit Klage und auf Seiten des Guardian war man bereit, die Kooperation ganz zu beenden. Man einigte sich schließlich auf einen Kompromiss, veröffentlichte die Daten nicht wie geplant, so dass Assange auch die Zeitungen Le Monde und El País.mit ins Boot holen konnte.

Welchen Wahrheitsgehalt der Bericht der Vanity Fair hat, ist ungewiss. Deutlich wird jedenfalls, dass die Informationen des Magazins in erster Linie von den Redaktionen stammen und nicht von Seiten Assanges beziehungsweise von Wikileaks. Doch der Bericht verstärkt auch so den Eindruck, dass auf beiden Seiten keine Engelsgestalten zu sehen sind.

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